Kloake am U-Bahnhof-Hoheluft?

Hamburg: Hoheluft | Das politische Gerangel um die Bebauung am U-Bahnhof Hoheluft hält nun schon mehrere Jahre an. In dieser Zeit erinnert ein Bauzaun, dass hier ein Bauvorhaben entstehen soll. Nach dem Prinzip der "Broken windows" wurde erst ein Teil des Bauzauns eingerissen, inzwischen ist der Zaun fast ganz zum Erliegen gekommen - eingerissen, weil der ehemalige Parkplatz als "öffentliche Toilette" von all denjenigen benutzt wird, die sich die gegenüber Mc Donalds stehende Parkbank als täglichen Treffpunkt für ausgiebige Saufgelage ausgesucht haben. Die dortigen Treffen sind auch einer der beiden entscheidenden Gründe für die Vermüllung des Isebekufers, die Kunden von Mc Donalds leisten das Übrige, dass das Ufer zur nächtlichen Stunde zu einem Stelldichein der grauen Nager wird. Die Initiatoren der Bürgerinitiative "Hände weg vom Isebek" sollten sich diese Situation einmal genau anschauen, so wie sie die Anwohner der Hohen Weide und des Kaiser-Friefrich-Ufers jeden Tag auf dem Weg zum oder vom U- Bahnhof erleben müssen. Der gesamte Bereich ist ein Schandfleck, der schnellstens beseitigt werden muss. Vorgesehen ist jetzt der Bau eines Wohnhauses. Doch wann ist es endlich soweit? Da auch hiergegen die Bürgerinitiative votierte, bleibt nur zu hoffen, dass hieraus nicht die "unendliche Geschichte" entsteht und das Umfeld des Hoheluft-Bahnhofes zur Kloake wird. Irgendwann könnte es nämlich heißen, dass der Boden kontaminiert und das Abtragen des Bodens als Sondermüll zu teuer für eine Bebauung ist. Dann hätten alle Beteiligten mit Zitronen gehandelt.
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