Kirchenmann Jürgen Schmücker: „Ich denke eben positiv!“

Jürgen Schmücker, zweiter Vorsitzender im Gemeinderat der Kirche in Eimsbüttel, feiert am 1. April seinen 80. Geburtstag. (Foto: cvs)

Eimsbütteler feiert am 1. April seinen 80. Geburtstag

Christopher von Savigny, Eimsbüttel – Dass Jürgen Schmücker ausgerechnet am 1. April Geburtstag hat, ist vielleicht kein so großer Zufall. Denn: „Ich bin ein Narr schon von Geburt an“, sagt der Jubilar-in-spe und lacht. Wobei der „Narr“ nicht so wortwörtlich gemeint sei. Grundsätzlich habe er eben eine positive Einstellung zum Leben.
Wenn Schmücker am 1. April seinen 80. Geburtstag feiert, kann er auf mehr als 50 Jahre Engagement für die Gemeinde Eimsbüttel zurückblicken. Seine Schwerpunkte: Kirchenmusik, Jugendarbeit und die Betreuung des Kirchenbaus. Derzeit ist Schmücker zweiter Vorsitzender des Kirchengemeinderats – ein Gremium, dem der Ur-Eimsbüttler bereits 1960 vorsaß. „Das war eine große Ehre damals, als Jungspund und geistlicher Laie gleich zum Vorsitzenden gewählt zu werden“, berichtet Schmücker. Zur Gemeinde kam er schon als 14-jähriger Konfirmand, sein Elternhaus stand direkt gegenüber der Apostelkirche. Anschließend betreute er Jugendgruppen und engagierte sich in der Synode der Landeskirche. „Ich war schon immer der Meinung, dass man auch über den Tellerrand hinaus bli-cken muss“, sagt Schmücker.
Über die Synode kam er auch mit der Kirchenmusik in Berührung – ein Thema, mit dem Schmücker vorher wenig am Hut hatte. „Im Chor haben sie mich aussortiert, weil ich Erbsensuppe gesungen habe“, schmunzelt er. Inzwischen fungiert der rüstige Ehrenamtler als Interessenvertreter für die vier Gemeindechöre – ein Gospel-, zwei Kinderchöre und eine Kantorei.
2016 läuft Schmückers Amtszeit im Kirchengemeinderat aus, ein weiteres Mal will er sich nicht zur Wahl stellen. Seine Wünsche für die Zukunft: die Sanierung der Christuskirche (das zweite Gotteshaus der Gemeinde neben der Apostelkirche) sowie eine Stelle für das „Leben im Alter“ im Gemeinderat. „Senioren wollen mehr als nur Kaffee trinken“, sagt Schmücker. Arbeit mit Kindern, Stadtteilerkundungen, Theaterbesuche – es gebe so viele Möglichkeiten.
Pastor Helmut Kirst ist voll des Lobes über seinen langjährigen Mitarbeiter. „Das Inhaltliche verbindet sich bei ihm mit sehr viel Herzlichkeit“, sagt er.
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