Keine Ruhe im Schanzenhof

Die Eigentümer Schommartz sind nicht wohl gelitten im Schanzenhof: Geschasste Mieter wehren sich gegen Kündigungen. (Foto: pr)
Hamburg: Fritzhotel |

Kündigungen: Geschasste Mieter protestieren weiter – Aktionstag am 23. Januar

Sie wehren sich. Klein beigeben ist nicht. Geschasste Mieter des Schanzenhofs und deren Unterstützer bereiten für Sonnabend, 23. Januar, eine weitere Protestaktion vor. Im vorigen Jahr gab es Kündigungen gegenüber langjährigen Mietern des Gewerbe- und Kulturkomplexes zwischen Schanzenstraße und Bartelsstraße. Es traf das Alternativhotel Schanzenstern, die Drogenberatungsstelle Palette und Künstler. Die Eigentümer des Schanzenhofs, die Brüder Maximilian und Moritz Schom-martz, wollten Mieten um bis zu 40 Prozent erhöhen.
Die Mieter sehen das als Teil einer Verdrängungsstrategie. Fachwort: Gentrifizierung. Besonders beim Schanzenstern, dessen Etagen der Gastronom Stephan Behrmann übernimmt. Er betreibt nahe des S-Bahnhofs Sternschanze das „Fritz im Pyjama-Hotel“. Die Initiative Schanzenhof wirft den Schommartz-Brüdern vor, mit dem Schanzenstern noch verhandelt zu haben, während der Deal mit Behrmann schon längst klar gewesen sein soll. Die Eigentümer widersprechen dieser Deutung hingegen.
Nachdem in den vergangenen Wochen unter anderem die Geschäftsvilla der Brüder Schommartz in Harvestehude Ort des Protests war, geht es nun zurück in die Schanze. Am Sonnabend, 23. Januar, gibt es ab 18 Uhr eine Volksküche (VoKü) vor dem „Fritz im Pyjama-Hotel“. Ort: Schanzenstraße, Ecke Sternschanze (am S-Bahnhof). Ein „Rahmenprogramm“ ist ebenfalls geplant.

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