Kantine fürs Kaifu-Gymnasium

Fassade mit Durchblick: So soll der Glas-Neubau vor den denkmalgeschützten Gebäuden aussehen. Grafik: pr

Am Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer entsteht bis Frühjahr 2012 eine Cafeteria

Von Anne Rose, Eimsbüttel – Viel ist vom alten Schulhof des Gymnasiums Kaiser-Friedrich-Ufer derzeit nicht mehr zu erkennen. Statt spielender Kinder teilen sich Bagger, Baugrube und Schutt den Platz, schon im nächsten Mai soll die neue Cafeteria fertig sein.
Der über eine Million Euro teure Neubau wird dringend gebraucht. Die alte Kantine in der angrenzenden Kita Kaifu ist längst zu klein für die steigende Nachfrage nach warmen Mittag-essen, und auch die Kita freut sich über mehr Platz.
Der moderne Glaskubus bietet Raum für 180 Sitzplätze und eine neue Küche, die Fläche im ersten Stock kann auch für kleinere Veranstaltungen genutzt werden. Abgestufte Flächen vor der Kantine bieten zusätzlich Platz fürs Pausenbrot in der Sonne. „Das alte Schulgebäude ist denkmalgeschützt, durch den Glasbau wird das Gebäude nicht nur erhalten, es bleibt auch weiterhin sichtbar“, erklärt Schulleiter Jörg Frobieter die Pläne der Architekten.
Noch kann man die neue Kantine nur erahnen, doch der Rohbau soll noch vor der Frostperiode stehen. Zusätzlich werden alle Siele saniert und das ganze Abwassersystem rund um das Gebäude erneuert.
Um die Schüler in den Klassenzimmern dabei nicht zu sehr zu stören, werden besonders laute Arbeiten in die Ferien verlegt. Der Schulhof ist seit Baubeginn Sperrgebiet für die Schüler, natürlich auch in der großen Pause. „Die Schüler dürfen jetzt entweder im Gebäude bleiben oder vor der Schule in Richtung des Parks ihre Pause verbringen“, erklärt Frobieter.
Aber was bleibt in Zukunft überhaupt vom Hof übrig, wenn die neue Cafeteria steht? „Der Schulhof wird durch den Neubau um etwa zehn Prozent verkleinert“, erklärt Frobieter, „Wir hoffen, dass nach dem Umbau auch der Schulhof neu gestaltet werden kann und vielleicht schon im Frühjahr 2013 fertig wird.“ Eine AG aus Schülern, Lehrern und Eltern hat bereits Pläne gemacht und sich mit einer Landschaftsarchitektin und einem Mitarbeiter der Behörde zusammengesetzt. Erstmal freuen sich aber alle auf die Einweihung der neuen Cafeteria im Frühjahr.
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