Kampf dem Abfall

Hamburg: Eimsbüttel | Noch vor Kurzem habe ich eine Lanze für die Stadtreinigungskräfte gebrochen. Daran hat sich auch nichts geändert. Heute richte ich einen Appell an die Führungskräfte, die sich einmal mit den Brennpunkten des Müllabfalls beschäftigen sollten, d.h. den Plätzen, wo besonders viel Müll anfällt. Geschehen ist das bereits hinsichtlich solcher Plätze, wo sich besonders viele Menschen aufhalten, wie z.B. auf St. Pauli. Doch ein besonders hoher Müllanfall ist leider auch dort zu beobachten, wo Fast food verkauft wird. Nur ein Beispiel ist der U-Bahnhof Hoheluftbrücke. Auch wenn festzustellen ist, dass viele Käufer von Fast food dazu neigen, sich ihres Abfalls auf die bequemste Art zu entledigen, indem er einfach fallen gelassen wird, muss doch konstatiert werden, dass auch häufig der Wille da ist, einen Papierkorb aufzusuchen. Doch leider sind diese fast immer voll, weil entweder zu wenige davon aufgestellt oder sie nicht ausreichend groß bemessen sind oder nicht häufig genug geleert werden. In einigen extremen Fällen wirken alle drei Varianten zusammen. Die Folge davon ist, dass an solchen Plätzen der Vermüllungsgrad extrem ansteigt. Um der Vermüllung überhaupt Herr zu werden, müssen dann groß angelegte Säuberungsaktionen stattfinden, die sehr kostenaufwendig sind und das Problem auch nur für kurze Zeit - meist Tage - beseitigen. Im Falle des U-Bahnhofs Hoheluft kommt erschwerend hinzu, dass viel Abfall die Uferböschung zum Isebek-Kanal hinunterfliegt, um dann nach irgendwann auf dessen Grund zu landen.
Warum es also erst soweit kommen lassen und nicht vorbeugen? Es würde damit nicht nur eine dauerhafte Lösung des Problems erreicht, ich denke, dass unterm Strich auch Kosten gespart würden und das ist bei der gegebenen Haushaltslage auch nicht so ganz unwichtig.
Lieber Leser, haben Sie auch konkrete Hinweise? Schreiben Sie mir für eine Eingabe beim Bezirksamt bzw. der Stadtreinigung.
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