Jugendparlament – was junge Bürger davon halten

Kenneth Mohrdeick (16, links): „Wenn das in meiner Gegend wäre, würde ich mitmachen, ich will ja was verändern. Als Themen interessieren mich Sportplätze und Aufenthaltsräume für Jugendliche.“ Nangma Nikiema (15): „Ich finds gut und würde mich auch daran beteiligen. Aber es müssten schon Jugendliche aus allen Nationalitäten mitmachen können.“

Die kleine Wochenblatt-Umfrage in Eimsbüttel

Von Don Tengeler, Eimsbüttel – Wählen ab 16 Jahre, ein Jugendparlament, Kinder- und Jugendforen – es gibt viele Ideen, um junge Bürger mitreden zu lassen. Aber dürfen Jugendliche auch mitbestimmen? Aus Sicht der FDPsollte das so sein. Die Partei forderte daher, ein Jugendparlament auf Bezirksebene einzurichten. Doch der Vorschlag hatte vorerst keinen Erfolg. Die rot-grüne Mehrheit verwies den Antrag in den zuständigen Jugendhilfeausschuss.
Im Stadtteil Horn gründete sich bereits 1998 ein Jugendparlament, das sogar über einen eigenen Etat verfügt. Die Jugendlichen erreichten, dass Tischtennisplatten und Basketballkörbe aufgestellt wurden und ermöglichten auch größere Projekte wie zum Beispiel eine Inline-Skate-Bahn auf der Horner Rennbahn.
Das Wochenblatt hat sich umgehört, was junge Bürger in Eimsbüttel von einem Jugendparlament halten – und was sie davon erwarten.
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