Jugend forscht: Stellinger schülen gewinnen Landeswettbewerb

Erfolgreich: Oliver Eisermann (l.) und Stephen Holway von der Stadtteilschule Stellingen gewannen den Jugend-forscht-Wettbewerb im Fachgebiet Biologie. (Foto: sk)

Studien zum Küstenschutz auf Sylt überzeugten

Von Steffen Kozieraz, Stellingen/Eismbüttel – Oliver Eisermann und Stephen Holway von der Stadtteilschule Stellingen siegten bei der Landesmeisterschaft von „Jugend forscht” im Fachgebiet Biologie. Nun freuen sie sich über 250 Euro Preisgeld und auf das Jugend- Forscht-Bundesfinale in Erfurt.
Zusammen mit den anderen 37 Teilnehmern aus Hamburg zeigten die beiden 19-jährigen Abiturienten genau das, was junge Forscher ausmacht: Neugierde und ein kritisches Bewusstsein. „Auf einer Studienfahrt nach Sylt haben wir uns gefragt, ob die dortige Sandaufspülung mehr schadet als nutzt,“ sagt Oliver Eisermann. Ihr Ergebnis lautet: Ja, Sandaufspülungen erhöhen den Salzgehalt im Dünensand, woraufhin der Strandhafer eingeht. Doch genau diese Pflanze stabilisiert die Dünen. Deshalb empfehlen die jungen Forscher, die Dünenvegetation besser zu schützen anstatt Sand aufzuspülen. Das sei die nachhaltigere und
günstigere Variante des Küstenschutzes.
Auch zwei Jugendforscher-Teams vom Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer mischten vorn mit. Für ihre Nachforschung, warum sich Blätter im Herbst rot färben, erhielten Emma Manthey (14), Julia Bonk (13) und Lisa Onyema (13) ein Preisgeld von 150 Euro für den dritten Platz. Wie schwierig und langwierig die Verhaltensforschung bei Ameisen ist, erfuhren Henri Jesper Petterson (14), Leif Oke Clasen und Laura Joseph (15), die im nächsten Jahr wieder bei „Jugend forscht“ antreten möchten.
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