Jesper schreibt jetzt eigene Songs

Voller Tatendrang: „Jetzt geht es richtig los“, sagt Jesper Jürgens (25). (Foto: cvs)

Eimsbütteler Voice-of-Germany-Teilnehmer will dieses Jahr CD herausbringen

Christopher von Savigny, Eimsbüttel – Wer erinnert sich noch an Jesper Jürgens? Richtig, das war doch der smarte, junge Mann, der in der letzten Ausgabe der Castingshow „The Voice of Germany“ denkbar knapp gescheitert war. Wenige Monate nach dem Ende der Show sitzt der 25-Jährige in einem Café am Schulterblatt und genießt die zarte Frühlingssonne. Neben ihm steht ein Gitarrenkoffer. „Klar, ich mache weiter Musik“, sagt er. Trotz der unschönen Erinnerungen. „Aber es gab ja auch viel Positives“, findet Jesper. „Wenn man so viel gelobt wird, geht einem das natürlich nicht am Arsch vorbei. Und wann hat man schon mal die Chance, mit so einer guten Band zu spielen?“
Rückblende: Nach seinem Aus in der Show beschwerte sich der Eimsbütteler öffentlich über den „Knebelvertrag“ mit den Fernsehmachern und stellte ein Video auf seine Facebookseite, in dem er seine „Freilassung“ forderte. Mit Erfolg: Man bot ihm an, den Vertrag zu beenden, wenn Jesper das Video entfernen würde. Genauso geschah es. „Es sah für mich so aus, als ob ich mich für unbestimmte Zeit verpflichtet hätte“, sagt der ehemalige „The Voice“-Kandidat. „Das wollte ich unbedingt vermeiden!“
Zurzeit ist der musikalische Autodidakt damit beschäftigt, seine ersten eigenen Songs zu Papier zu bringen. Für seine Fans hat er sein neuestes Stück („Anything but Love“) ins Netz gestellt. „Ein nettes kleines Liebeslied“, sagt Jesper. Aber er will nicht nur „sanfte“ Musik schreiben, sondern am liebsten querbeet. Deshalb hört er auch viel Musik.
„Hip-Hop, 80er-Jahre-Funk, 60er-Jahre-Rhythm&Blues“, zählt Jesper auf. Handgemacht – das sei das Wichtigste. So wie er selbst gerade seine Lieder schreibt. „Der Ausgangspunkt ist immer irgendeine Emotion.“ Mal sei der Text zuerst da, mal die Melodie. „Das ist total unterschiedlich.“
Spätestens Ende des Jahres soll dann auch die erste eigene (Maxi-)CD erscheinen. Wer nicht so lange warten möchte, kann Jesper alle paar Wochen bei diversen Gigs in Hamburg und Umgebung erleben (Termine im Netz). Und nebenbei macht Jesper das weiter, was er auch schon vor „The Voice of Germany“ tat: Comics zeichnen für einen Hamburger Verlag. „Das habe ich nicht aufgegeben“, sagt er.
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