Jesper ist weiter, Iveta raus

Er ist weiter: Jesper Jürgens (25) aus Eimsbüttel ist dem Finale der Castingshow „The Voice of Germany am 14. Dezember ein Stückchen näher gerückt. (Foto: Michael Zargarinejad / Universal Music)

„The Voice of Germany“: Eimsbütteler singt sich in Runde vier

Christopher von Savigny, Eimsbüttel – Er war so krank, dass er nach eigener Aussage „nur noch ins Bett“ wollte – aber trotz dieses Handicaps hat Jesper Jürgens (25) aus Eimsbüttel mit Bravour die nächste Runde erreicht: In der ersten Live-Show von „The Voice of Germany“ (zu sehen auf Sat 1 und Pro Sieben, siehe Kasten) setzte sich der smarte junge Mann mit dem Schnäuzer gegen seinen Mitkonkurrenten Marcel Gabriel durch. Sein Song „Gloria“ von Mando Diao siegte vor allem dank gewaltiger Zuschauerunterstützung: Knapp 73 Prozent votierten für den Hamburger.
Der Eimsbütteler hat damit schon die dritte Hürde bei „The Voice of Germany“ genommen – und das Finale am 14. Dezember rückt unaufhaltsam näher. „Er hat diese besondere Stimme“, sagt Coach Xavier Naidoo. „Mit der kann er ohne weiteres in die Kopfstimme wechseln, das kann nicht jeder.“
Sein Auftritt letzte Woche brachte ihm allerdings nur 43 Prozentpunkte von Naidoo ein, weil sein Gegner so gut war – und weil Jesper aufgrund seiner Erkältung nur mit halber Kraft sang. „Noch am Morgen wollte ich ihm Pflegetipps geben“, so Naidoo. „Das habe ich schließlich gelassen, weil man auch viel falsch machen kann.“ Tatsächlich unternahm Jesper rein gar nichts gegen den rauhen Hals – und siegte trotzdem.
Jetzt will er sich ordentlich reinhängen, um seine Fans beim nächsten Mal nicht zu enttäuschen: „Ich habe richtig was zu tun!“ Eine Frage ließ der Frauenschwarm, der sich über Mangel an Fanpost offenbar nicht beklagen kann, allerdings unbeantwortet. „Ob ich eine Freundin habe? Dazu sage ich nichts!“
Weniger erfolgreich lief die Castingshow für Iveta Mukuchyan (25), ebenfalls aus Eimsbüttel: Gegen die Holländerin „Freaky T“ unterlag die Studentin denkbar knapp mit nur 1,3 Prozentpunkten Rückstand. Naidoo, Ex-Sänger der „Söhne Mannheims“, war auch in diesem Fall Coach und Stimmtrainer. „Ich fand beide Mädels gleich gut“, so Naidoo.


Die Show

„The Voice of Germany“ ist eine Casting-Show, bei der junge Talente von Profimusikern gefördert werden. In der Jury sitzen Nena, Xavier Naidoo (Söhne Mannheims), die Musiker von The BossHoss und Rea Garvey (Reamonn). Jedes Jurymitglied bildet ein Team mit einer Handvoll Kandidaten. Das Finale der Show ist am Freitag, 14. Dezember.
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