Isebek - wo bleibt die Vernunft?

Hamburg: Hoheluft | Ich habe mich sehr darüber gefreut, als das Elbe Wochenblatt die inakzeptable Fußgängersituation am Isebekkanal zum Titelthema machte. Was jedoch von einigen Lesern dazu geschrieben wurde, schreit zum Himmel. Da wurde doch allen Ernstes gefordert, dass sich Radfahrer und Fußgänger zu einer gemeinsamen Nutzung des Radweges arrangieren sollten, bevor der Fußweg durchgreifend saniert und mit einer Drainage dauerhaft entwässert wird. Der Bürgerentscheid sei jedenfalls unantastbar. Da lobe ich mir das Bezirksamt Eimsbüttel, das in dieser Woche zum erneuten Mal Sand in den schlimmsten Bereichen aufgefüllt hat, wohlwissend, dass dies nur ein Herumkurieren an den Symptomen ist und das Problem nicht löst. Der Verwaltung kann man jedenfalls keinen Vorwurf machen, dass sie sich hinter Paragraphen versteckt. Dies gilt wohl aber für die Verfechter des jetzigen Zustandes, die sich einmal mehr die Frage erlauben müssen, wie sie es mit der Kompromissfähigkeit halten, die wirkliche Demokraten auszeichnet.
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