Inzwischen können alle schneiden

Das Welle Isebek-Team: Peter Franz (hinten v.l.), Kurt Kate, Petra Lehberger, Hanelore Fuchs, Birgit Warringsholz, Ille Schulte, vorne v.l.: Ute Schimscha, Hans-Werner Kienitz und Gerd Mertens. (Foto: fs)

In einem winzigen Studio in Eimsbüttel produzieren Senioren die Radiosendung „Welle Isebek“

Von Fatma Sahin

Mit Kaffee, Kuchen und guter Laune sitzen die Damen und Herren am Tisch und besprechen die Beiträge für die nächste Radiosendung. „Welle Isebek“ heißt das Stadtteilradio, das von 13 Senioren produziert wird. Jeweils am zweiten Mittwoch jeden zweiten Monats ist die Sendung von 15 bis 16 Uhr auf Tide 96.0 zu
hören.
„Welle Isebek“ ist ein Projekt des Vereins Kultur und Nachbarschaft in Eimsbüttel. Schon seit 2013 senden die Senioren. „Zu Anfang haben wir Geschichten und Gedichte vorgelesen, hatten aber noch keine selbst erarbeiteten Beiträge“, erklärt Hans-Werner Kienitz, der gemeinsam mit Ute Schimscha die Leitung und Moderation übernommen hat.

Immer wieder Schulungen
Zu Beginn bestand die Gruppe aus fünf Personen, doch immer wieder kommen neue Mitarbeiter dazu, zum Beispiel Peter Franz: „Die Sendung hat mir sehr gefallen, da wollte ich unbedingt mitmachen.“
Als die fünf Gründungsmitglieder mit der Produktion der ersten Sendung starteten, hatten sie noch keinerlei Erfahrung mit dem Radiomachen. „Mittlerweile kann jeder seinen Beitrag selbst schneiden“, erklärt Birgit Warringsholz stolz. Damit gibt sich die Gruppe jedoch nicht zufrieden, denn sie möchten technisch sowie redaktionell noch besser werden und nehmen deshalb immer wieder an Schulungen teil.
Inzwischen sind selbst erstellte Beiträge selbstverständlich. Jeden Dienstag wird bei einer Redaktionskonferenz jede einzelne Minute der Sendung genau geplant. Wenn das Thema für die Sendung feststeht, erstellen die Senioren dazu Reportagen, Features und Umfragen. Ein großer Traum: Eine Sendung live produzieren.
Welle Isebek sucht außerdem weitere Mitstreiter: Die Gruppe trifft sich jeden Dienstag im Eppendorfer Weg. Interessenten können sich unter Telefon 44 46 54 69 informieren.
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