„Immer weniger Parkplätze“

Betonklötze versperren Parkplätze: An der Frucht-allee bleiben diese Barrieren vorübergehend, da Autofahrer den Radweg zuparkten. Foto: pr

Ein Anwohner sorgt sich um Stellflächen – was die Polizei sagt

Carsten Vitt, Eimsbüttel

An der Osterstraße wird umgebaut, gut die Hälfte der Parkplätze fällt weg. Das passiert auch immer wieder an anderen Ecken in Eimsbüttel, hat Anwohner Hans Dall beobachtet. Zum Beispiel an der Fruchtallee / Ecke Heußweg, bei dem Biomarkt. „Dort wurden etwa vier Parkplätze durch Betonbarrieren blockiert", schildert der Eimsbütteler.
Auch an der der Ecke Sillemstraße/Heußweg gibt es drei Parkplätze weniger. Warum?, fragt Dall. „Durch die Situation vorher wurde niemand behindert oder gefährdet.“ Am Anfang der Henriettenstraße nahe Karstadt wird ebenfalls Parkraum beschränkt. „Dort steht neuerdings ein Schild, dass man dort tagsüber nur zwei Stunden parken darf.“
Das Elbe Wochenblatt hat bei der Polizei nachgefragt. Hans-Joachim Barz vom Kommissariat an der Troplowitzstraße beruhigt. Die Betonklötze an der Fruchtallee bleiben nur vorübergehend - vermutlich noch einige Wochen. Wegen einer Baustelle parkten Autofahrer zuletzt so, dass sie den Radweg blockierten und Radfahrer gefährdeten. Daher sind diese Stellflächen für Autos vorübergehend blockiert.
An der Sillemstraße gebe es die Barrieren bereits seit 2012. Weil die Ecke zuvor ständig zugeparkt war, konnten Schulkinder die Straße kaum einsehen. Zu deren Sicherheit wurde dort ein Parkverbot verhängt - inklusive Betonklötzen.
An der Henriettenstraße sei nur für einen Stellplatz das Parken eingeschränkt. Dort ist eine Ladesäule für Elektroautos. Nur diese Fahrzeuge dürfen tagsüber zwei Stunden dort stehen, sonst niemand. Im Rest der Straße gelte dieses Parkverbot aber nicht.
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