IKB zieht um

Auf gepackten Kisten: Joel Zombou, Gisela Schnelle und Martina Schikora (v.l.) vom IKB-Team. Fotos: cv

Von der Schäferkampsallee geht es in die Hallerstraße 1c und 5c

Bücherkartons stehen im Gang, Küchenutensilien und Bilder werden noch verpackt. Die Interkulturelle Begegnungsstätte (IKB) in Eimsbüttel zieht um. Von der Schäferkampsallee geht es an die Hallerstraße. In den Grindelhochhäusern 1c und 5c sind die neuen Räume für die IKB. Am Freitag werden dort Mobiliar und Einrichtung ausgeladen.
Während die Mitarbeiter der Umzugsfirma Ladung um Ladung Kartons nach unten schaffen, werden noch Kreppstreifen auf Tische und Kartons geklebt. Muss ja auch klar zu sehen sein, wo was hinkommt. Umzugsstress? Davon ist nicht viel zu spüren. Gelassen und ruhig sind die IKB-Mitarbeiter am Kistenpacken, räumen die letzten Sachen aus den Büros. „Es ist schon anstrengend. Vor einer Woche haben wir mit dem Packen begonnen. Mittwochabend hatten wir noch unsere letzte Veranstaltung hier“, sagt Leiterin Gisela Schnelle zwischen den Kartons. „Aber alle halten gut durch, ich bin stolz auf mein Team“, lobt sie.
Über das Wochenende wird dann ausgepackt, in den kommenden zwei Wochen richtet sich die IKB nach und nach ein. „Wir ziehen erstmal auf eine Baustelle. Fertig sind unsere neuen Räume noch nicht“, so Schnelle. Ab Montag, 17. Oktober, sollen Beratung, Kurse und Veranstaltungen wieder beginnen.
Die IKBbietet Rat und Hilfe für Zuwanderer. Das umfasst die Unterstützung bei Behördengängen, Wohnungssuche und drängenden Problemen. Das Team ist mehrsprachig – die Mitarbeier können unter anderem in Spanisch, Englisch, Russisch, Französisch, Türkisch und in westafrikanischen Dialekten beraten. Zudem gibt es Integrations- und Alphabetisierungskurse für Einwanderer. Als Integrationszentrum ist die IKB für den ganzen Bezirk Eimsbüttel zuständig. Die Ratsuchenden kommen schwerpunktmäßig aus der Lenzsiedlung sowie aus Teilen Eidelstedts und Schnelsens.
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