IKB: Jetzt gehts ans Auspacken

Umzug geschafft: Für das Team der IKB heißt es nun Auspacken und Einräumen in den neuen Räumen in der Hallerstraße. Foto: cv

Integrationszentrum ist nun in der Hallerstraße 1c und 5c

Der Umzug ist geschafft, jetzt geht es ans Auspacken: Die Interkulturelle Begegnungsstätte (IKB) hat ihre neuen Räume in der Hallerstraße 1c und 5c bezogen. Na ja, so zum Teil. „Wir ziehen erstmal auf eine Baustelle“, sagt Leiterin Gisela Schnelle. Die neuen Büros, Beratungs- und Kursräume müssen noch fertig hergerichtet werden. Einiges ist noch zu tun.
Vorigen Donnerstag hieß es Abschiednehmen von der alten Adresse Schäferkampsallee 27. Die IKBzog dort aus, weil die im gleichen Haus ansässige Montessorischule „Monaddrei“ mehr Platz braucht. Eigentlich lief der Mietvertrag noch länger. Die Suche nach einer angemessenen Bleibe war schwierig, schließlich wurde IKB-Leiterin Gisela Schnelle bei der Saga in der Hallerstraße fündig. Sie freut sich mit ihrem Team auf die neuen Räume. Dennoch reißt der Umzug ein Loch in die Kasse. Zu Buche schlagen etwa die Umbaukosten, die die IKB mitbezahlen muss. „Wir brauchen alle unsere Reserven auf“, so Schnelle. So ging es in den vergangenen Wochen häufig ums Geld. Für den vorzeitigen Auszug hatte sie mit Monaddrei und dem Vermieter des Hauses eine Art Prämie ausgehandelt: 15.000 Euro. Auch die Bezirksversammlung unterstützt den Umzug in die neuen Räume mit einem Baukostenzuschuss von 20.000 Euro. „Dafür sind wir sehr dankbar“, so Schnelle. Sie freue es, dass alle Beteiligten ihre Zusagen eingehalten haben.
In den kommenden zwei Wochen richtet sich die IKB nach und nach ein. Ab Montag, 17. Oktober, sollen Beratung, Kurse und Veranstaltungen wieder beginnen. „Alle halten gut durch, ich bin stolz auf mein Team“, lobt sie.
Die IKBbietet Rat und Hilfe für Zuwanderer. Das Team ist mehrsprachig – die Mitarbeier können unter anderem in Spanisch, Englisch, Russisch, Französisch, Türkisch und in westafrikanischen Dialekten beraten. Als Integrationszentrum ist die IKB für den ganzen Bezirk Eimsbüttel zuständig. Die Ratsuchenden kommen schwerpunktmäßig aus der Lenzsiedlung sowie aus Teilen Eidelstedts und Schnelsens.
Telefonnummern und E-Mail-Adressen bleiben gleich.
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