Hochbahn baut bis Ende 2014 neuen Betriebshof in Langenfelde

Mehr Platz für größere Busse, mehr Komfort für die Mitarbeiter: So soll der Betriebshof einmal aussehen. Die Hochbahn investiert 37 Millionen Euro in den Neubau. (Foto: Hochbahn)

Mehr Platz, moderne Werkstätten: Unternehmen investiert 37 Millionen Euro

Frauke Heiderhoff, Langenfelde – Ein Knopfdruck, und los geht es! Baubeginn für den neuen Betriebshof Langenfelde: Hochbahn-Vorstandsmitglied Ulrich Sieg lässt den Beton fließen. An der Ecke Kieler Straße / Warnstedtstraße entsteht laut Hochbahn der modernste Busbetriebshof Europas. „Wir schaffen einen weiteren Standort für den Busverkehr der Zukunft“, so Sieg. Die Kosten: 37 Millionen Euro.
Die Hochbahn braucht mehr Platz für größere Busse: Derzeit sind auf dem Gelände 140 Busse untergebracht. Ist der neue Bau im Dezember 2014 fertig, sollen dort noch weitere 30 Busse stehen können. Die Stellplätze werden überdacht, die Versorgungsleitungen für Strom und Druckluft platzsparend an der Decke angebracht.
Mit dem Neubau will die Hochbahn ihre Kapazitäten angesichts steigender Fahrgastzahlen erweitern. Immer mehr Gelenkbusse müssen anstelle der einfachen Stadtbusse eingesetzt werden.
Mehr Verkehr, mehr Lärm? Das müssten die Anwohner nicht befürchten, so die Hochbahn. Es soll sogar leiser werden, denn die modernen, mit Brennstoffzellhybrid betriebenen Busse führen „flüsternderweise vorbei“. Das Gelände wird zudem zum Teil von einer Schallschutzmauer umgeben.
Gebaut wird in drei Phasen: Die Verwaltungs- und Sozialräume entstehen im ersten Bauabschnitt und werden bis Spätsommer 2013 fertiggestellt. Im ersten Komplex
kommen die ersten fünf Werkstattspuren, Nebenwerkstätten und Räume für das Personal unter.
Im zweiten Abschnitt – Bauzeit voraussichtlich bis September 2014 – entstehen eine Halle neben dem Verwaltungsgebäude und insgesamt acht Werkstattspuren. In der letzten Bauphase werden alte Tank- und Pflegehallen abgerissen und Parkplätze für Busse erricht. Komplett fertig soll der neue Betriebshof im Dezember 2014 sein.
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