Hagenbeck: Ein Teil des Eismeers ist schon zu sehen

Walrossdame Neseyka macht es sich schon mal gemütlich in einem Becken des neuen Eismeers. (Foto: Hagenbeck)

Hagenbeck baut nach Kritik an verzögerter Eröffnung Zaun ab

Geht anscheinend doch: Nach Kritik an der immer wieder verschobenen Eröffnung des neuen Eismeers bei Hagenbeck hat der Tierpark nun den Blick auf einen Teil der Anlage frei gemacht. Jetzt verschwand der Bauzaun. Besucher können nun auf die Bassins mit Robben, Pinguinen und Walrossen schauen.
„Wir wollen unsere Gäste nicht länger warten lassen und ihnen das vorenthalten, was bereits seit Monaten fertig ist“, sagte Tierparkchef Joachim Weinlig-Hagenbeck. Verzögert hat sich die bereits für April angekündigte Eröffnung wegen Problemen mit den riesigen Panoramascheiben. In einem Rundgang im Inneren des Eismeers sollen die Besucher Unterwassereinblicke in das Eisbärenbecken bekommen. Dieser 750 Meter lange Rundgang ist noch gesperrt. Es fehlt noch ein Ersatz für eine zuvor gesprungene Scheibe. Die neue wird voraussichtlich im Juli geliefert und eingebaut. „Wir geben uns alle Mühe, schnellstmöglich die gesamte Anlage zugänglich zu machen“, sagte Tierpark-Sprecherin Eveline Düstersiek.
In die Kritik geraten war der Tierpark, weil er unter anderem mit Verweis auf das Eismeer bereits Anfang des Jahres die Preise um bis zu 25 Prozent erhöht hatte. Dann blieb die angepriesene Attraktion aber weiter hinter einem Bauzaun versteckt.
Insgesamt kostet das neue Eismeer 20 Millionen Euro, 7,5 Millionen davon steuert die Stadt bei, den Rest übernimmt der Tierpark selbst.
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