Gymnasium Hoheluft: Neubau für 700 Schüler

Flotte Töne mit Tamburin, Surdo, Cajóu und Shaker: der Chor der 5. und 6. Klassen mit Lehrerin Maren Dellbrügger (hi. re.). (Foto: cvs)
Hamburg: Gymnasium Hoheluft |

Schule weiht neues Gebäude ein – Umzug im Januar

Christopher von Savigny, Hoheluft-West

Geschafft – jedenfalls so gut wie: Nach eineinhalb Jahren Bauzeit hat das Gymnasium Hoheluft sein neues dreistöckiges Schulgebäude eingeweiht. Anfang nächsten Jahres können Schüler und Lehrer vom Altbau – auf der gegenüberliegenden Seite des Schulhofs – in den Neubau umziehen. „Die Zahl der Schüler in Hamburg wächst mit großer Geschwindigkeit“, sagte Schulsenator Ties Rabe bei der Einweihungsfeier. „Seit langer Zeit werden deshalb erstmals wieder neue Schulen gegründet. Eimsbüttel zeigt uns, dass es geht!“
Als erste Gründung eines Gymnasiums in Hamburg seit 1997 war das Gymnasium Hoheluft im Schuljahr 2012/2013 mit drei fünften Klassen an den Start gegangen. Inzwischen ist die Schule bis zum achten Jahrgang gewachsen und platzt aus allen Nähten. Die Zahl der Schüler hat sich von ursprünglich 84 auf 318 erhöht. Das neue Gebäude (Bruttogeschossfläche: 8.239 Quadratmeter) bietet Platz für rund 700 Schüler. Es verfügt über Fachräume für Kunst, Musik und Theater sowie über eine doppelstöckige Zweifeldsporthalle.

Stadt investiert 17,3 Millionen Euro

Außerdem gibt es eine Frischeküche mit Essbereich, eine Bibliothek und eine Aula, die auch als Pausenhalle und Veranstaltungssaal dient. Zwischen den mit großen Fenstern ausgestatteten Klassenräumen befinden sich sogenannte „Differenzierungs-flächen“, die für selbstständiges Lernen vorgesehen sind. Investitionen: 17,3 Millionen Euro.
„Auf Kante genäht“ – so lautete das Motto, dass die Schule aufgrund des knappen Zeitrahmens auf ihre Einladungskarten gedruckt hatte. Schon während der vergangenen drei Jahre hatten Schüler und Lehrer innerhalb des Altbaus x-mal die Räume wechseln müssen. Im Januar soll der möglichst schnelle Umzug in den Neubau folgen – denn das alte Gebäude an der Christian-Förster-Straße wird von der Grundschule Hoheluft gebraucht, auf deren Gelände ebenfalls gebaut wird.
„Wir haben sehr knapp kalkuliert“, sagt Schulleiterin Pia Brüntrup. „Aber bisher hat alles super geklappt!“
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