Gut, dass mal gesprochen wurde

Zufriedene Gesichter: Karin Spreckelsen vom Bezirksamt (4. v. li.) und Landschaftsarchitekt Gottfried Neder (li.) standen Anwohnern und Naturschützern Rede und Antwort. (Foto: Höpker)

Anwohner und Bezirksamt zufrieden mit der Umgestaltung des Grünzuges an der Emil-Andresen-Straße

Von Gaby Pöpleu

Jetzt sind alle zufrieden, so scheint es. Das Bezirksamt Eimsbüttel hatte zum Gespräch über die weitere Gestaltung des Grünzuges an der Emil-
Andresen-Straße geladen.
Karin Spreckelsen von der Abteilung Stadtgrün und der beauftragteLandschaftsarchitekt Gottfried Neder standen Anwohnern und Naturschützern über die Umgestaltung des grünen Areals Rede und Antwort. Und diesmal blieben alle ruhig.
An der Emil-Andresen-Straße war es nicht immer friedlich zugegangen. Zu
Beginn des Grünzug-Umbaus hatte es Ärger mit Anwohnern gegeben. „Viele waren vehement dagegen“, sagt Hilia Höpker. Damals ging es um einen geplanten Bolzplatz und Kleingärten, die verschwinden sollten. „Die Leute hatten Angst, dass hier ein schnieker Park mit breiten Wegen entsteht und man die Natur wegnimmt.“
Doch durch die Gespräche zwischen Anwohnern, Naturschützern und Bezirksamt sind diese Befürchtungen vom Tisch: Die Natur darf so bleiben, wie sie ist. Die Wege werden nicht künstlich verbreitert. Lücken im Bewuchs werden nur mit heimischen Gehölzen wie Weiden, Holunder, Schlehen, Hasel oder Weißdorn
vogel- und bienenfreundlich aufgefüllt. Lediglich die stark wuchernden Brombeeren sollen gestutzt werden, damit kein undurchdringlicher Brombeer-dschungel entsteht.
„Herr Neder ist mit seiner Aufgabe unglaublich sensibel umgegangen, sodass das kleine grüne Paradies in der Stadt erhalten bleibt“, freut sich Beobachterin Hilia Höpker. „Da kann man mal sehen, wie wichtig es ist, dass man miteinander spricht.“
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