Guck mal, da ist ein Habicht im Garten!

Ein Habicht mit Beute im Garten: In Lokstedt bekam Wochenblatt-Leser Wilfried Franke einen Greifvogel vor die Linse. (Foto: Franke)

Wochenblatt-Leser gelang ein seltener Schnappschuss.

Von Carsten Vitt. Nanu, was sind denn das für Jagdszenen in meinem Garten? Das fragte sich Wochenblatt-Leser Wilfried Franke, als neulich ein Habicht mit seiner Beute mitten in Lokstedt gelandet war. Der Greifvogel hatte sich in der Luft ein Taube geschnappt und zerfledderte den Vogel im Garten von Franke am Repgowstieg.
Laut Naturschutzbund (Nabu) ist das häufiger zu beobachten in Hamburg. „Habichte jagen in der Stadt und brüten auch in allen großen Parkanlagen. Der Habicht ist in den letzten Jahrzehnten vom scheuen Wald- zum Stadtvogel geworden“, sagt Marco Sommerfeld, Referent für Vogelschutz beim Nabu. „So gut vor die Kamera bekommt man ihn allerdings selten.“
Der Nabu hat den Habicht übrigens zum „Vogel des Jahres“ gekürt. Die Naturschützer wollen darauf aufmerksam machen, dass in Deutschland immer noch viele der Greifvögel illegal gejagt werden. Der Habicht steht unter Schutz. Unter manchen Jägern und Geflügelzüchtern ist die Art laut Nabu jedoch unbeliebt, da er auch Brieftauben, Kaninchen oder kleine Hasen erbeutet.
Der lateinische Name des Vogels lautet „Accipiter gentilis“. „Accipiter“ bedeutet „Der Zugreifende“, gentilis „Der Edle“. Habichte zählen zu den mittelgroßen Greifvögeln und sind geschickte Jäger.
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