Gruselmomente im Bunker

Bett, Gasmaske, Wasserspritze und Luftschutz-Hausapotheke waren die Standardausrüstung eines Bunkerabteils.

Betonklotz im Eidelsteder Weg 10 wird für Führungen geöffnet

Der Verein Hamburger Unterwelten lädt zu Gruselmomenten in den Hochbunker im Eidelstedter Weg 10 ein. Ab Mai werden wieder Führungen durch das Luftschutzbauwerk angeboten. Auch für Kinder gibt es Bunkertouren.
Schmale Gänge, enge Räume, es riecht ein bisschen muffig: Ein Rundgang versetzt Besucher in die Zeit, als Eimsbütteler hier während der Bombennächte im Zweiten Weltkrieg ausharrten. Der Bunker im Eidelstedter Weg zählt zu den am besten erhaltenen Bauwerken dieser Zeit: Es gibt noch eine funktionierende Lüftungsanlage, die Wandmalereien an den Gängen gehören zu den Besonderheiten. Während der vergangenen Wochen haben die Aktiven der Hamburger Unterwelten noch einige Originalteile hinzugefügt: Zum Beispiel an die 150 Türen, die bisher an anderer Stelle gelagert waren.
Es gibt im Bunker zwei Ausstellungen zum Luftkrieg über Hamburg zu sehen. Die Geschichtswerkstatt Eimsbüttel hat eine Fotodokumentation zusammengestellt, zudem ist die Ausstellung „Gomorrha 1943 - 2013: Erklärungen und Aspekte“ des Vereins Hamburger Unterwelten zu sehen.
Wer an einer Führung teilnehmen möchte, meldet sich vorab auf der Internetseite www.hamburgerunterwelten.de an.

Führungen Hochbunker
Eidelstedter Weg 10
Sonntag, 4. Mai, 14 und 16.30 Uhr, Kindertouren um 14.30 Uhr
Eintritt: Sieben Euro, ermäßigt fünf Euro, Kinder: drei Euro
Dauer: etwa 90 Minuten
Achtung: Warm anziehen, im Bunker ist es kalt!
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