Grundschule Molkenbuhrstraße will „Verbraucherschule“ werden

Schüler der Grundschule Molkenbuhrstraße machen den Geschmackstest: Wo steckt am meisten Frucht drin, im Saft, Fruchtsaftgetränk oder im Nektar? (Foto: pr)

Projektwoche: Kinder sollen lernen, was gut für sie ist

Gaby Pöpleu, Stellingen

Wieviel Zucker steckt in Limonade? Sehr viel! Die Kinder der Schule Molkenbuhrstraße wissen das jetzt. In einer Projektwoche zum Thema „Ernährung“ lernten die Grundschüler von einem Experten der Verbraucherzentrale, in welchen Lebensmitteln Gesundes drinsteckt und dass man nicht alles glauben darf, was auf einem Produkt drauf steht.
Überraschung beim Saft: „Ich hätte nicht gedacht, dass so viel Zucker in einer Flasche Wasser mit Kirschgeschmack steckt. Das ist ja genauso ungesund wie eine Cola“, wunderte sich Lara Karaca, Schülerin der Klasse 4a. Auch beim Brot durften die Schüler probieren: Schmeckt ein echtes Vollkornbrot anders als ein einfaches Brot mit Körnern? Dazu gabs Infos vom Experten über die Verpackung: Was muss draufstehen, woran erkenne ich einen regionalen Anbieter?
Neben Ernährungsthemen lernten die Kinder viel zum Thema „Nachhaltigkeit“: Da ging es dann um Müll, ums Wassersparen und darum, wie man sicher zu Fuß zur Schule kommt.
Die Projektwoche ist Teil des Projektes „Hamburger Verbraucherschulen“ der Deutschen Stiftung Verbraucherschutz. „Wir wollen erreichen, dass Schulen Kindern und Jugendlichen Alltagskompetenzen beibringen.“ Will sagen: In der Schule wird nicht mehr nur das Einmaleins oder Rechtschreibung gelehrt. Schulen sollen den Kindern auch zeigen, wie sie besser einkaufen, essen und konsumieren.
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