Grünzug Isebek - ein Planungsmarathon mit ungewissem Ausgang

Um die vielfältigen Interessen zur Zukunftsgestaltung des Grünzugs in Einklang zu bringen, wurde ein "Runder Tisch" eingerichtet, der Empfehlungen für den politischen Entscheidungsprozess erarbeiten soll. Inwischen hat dieses Gremium mehrfach getagt, Gutachter wurden mit Untersuchungen und der Erarbeitung von Lösungsansätzen beauftragt. Die Zwischenbilanz nach über einem Jahr: An der Haltung der Bürgerinitiative "Hände weg vom Isebek" hat sich wenig geändert. Ihrer Meinung nach sollte sich möglichst wenig ändern. Kaum Aufgeschlossenheit, die Zugänglichkeit zum Kanal zu verbessern oder was z. B. die Einrichtung eines Bootsliegeplatzes für die Öffentlichkeit angeht. Auch gegen die Einrichtung einer Fahrradabstellanlage am U-Bahnhof Hoheluftbrücke, die angesichts der Nachfrage überfällig ist, argumentiert man dagegen an, dass die dafür vorgesehene Fläche bebauungsplanrechtlich als Grünbereich ausgewiesen ist. Am liebsten würde man dafür sogar den auf der anderen Seite des Kanals vorhandenen Pavillon opfern, der allerdings Bestandsschutz hat. Völlig anders ist hingegen die Haltung bei der künftigen Gestaltung der Radwegeverbindung. Hier würde man gerne erreichen, dass der vorhandene Radweg aufgegeben wird und der Radverkehr in die Bismarckstr. und Hohe Weide verlegt wird, die zu Fahrradstraßen erklärt werden sollten. Zumindest in diesem Punkt konnten sich die anderen Teilnehmer durchsetzen und als weiteren Planungsauftrag auf den Weg bringen, dass der vorhandene Radweg unangetastet bleibt und die beiden Straßen geprüft werden, ob sie sich als Ergänzungsrouten eignen.
Wie geht es weiter? Im November ist ein weiterer Termin für den "Runden Tisch" geplant und wie es dann weitergeht ist noch nicht absehbar. Der politische Entscheidungsprozess wir auch noch viel Zeit in Anspruch nehmen, wenn man sich die vielen Zuständigkeiten vor Augen führt. Es ist also nicht zu Erwarten, dass sich 2016 schon etwas am Isebek tut. Das heißt auch, dass sich an dem miserablen Zustand des Spazierweges entlang des Kanals auf absehbare Zeit nichts ändert.
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1 Kommentar
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Fran Kee aus Eimsbüttel | 25.02.2016 | 09:36  

  • ➝ In die 38 qm²-Wohnungen der normalverdienden Besitzer?

  • ➝ auf die Scholle vom Bezirksamtsgenossen Sevecke im KGV Hohe Weide? (siehe Wochenblatt „Das rote Netzwerk von Eimsbüttel“)

  • ➝ auf die (jahrelangen) Wartelisten der Bootsvereine?



Gibt eigentlich nur eine intelligente Lösung: Zusammentun, und mit alten, ollen Bootsanhängern Parkplätze zustellen, das geht auch. Solange man alle 13 Tage umparkt (oder für eine Nacht sein „Zugfahrzeug“ davorhängt) ist das nach StVO völlig legal...

Die Mopo gibt die Presse-Desinformation leider komplett ungeprüft wieder. Zum Beispiel, daß (direkt neben belebten Bootsanlegern?!) ja ganz toll viele Vögel brüten (einmal da gewesen?), und die natürlich total gestört werden.

Ebenso, wie die der Matschboden, pardon „Fauna“, ganz, ganz furchtbar „geschädigt“ wird. (Wie schon vor 3+5 Jahren: Null Differenzierung). Und unsere Freunde, die Bäume... es ist ja auch zehnmal schlimmer, als ein Fahrrad anzuschließen. Oder, nur so als Beispiel, ein Wahlplakat.

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