Grilldesaster

Hamburg: Eimsbüttel | Nun hat sie wieder begonnen, die schönste Zeit im Jahr: die Grillzeit. Leider mit ihr auch die Müllproblematik, die nirgendwo halt macht. Das gilt auch für die Grünanlagen entlang des Isebekkanals. Es ist mir unverständlich, warum körbeweise Utensilien zu den ausgesuchten Grillplätzen herangetragen werden können, aber nach dem Fest der Müll, einschließlich Wegwerfgrill, zurückbleiben muss. Es sieht ganz danach aus, dass erst wieder hart durchgegriffen werden muss, bis Einsicht einkehrt, dass man als Griller auch Verantwortung für den selbst erzeugten Müll trägt. Vielleicht sollten einige Angestellte im Außendienst, die im Auftrag der Innenbehörde auf der Jagd nach Parksündern sind, dafür abgestellt werden, die am stärksten frequentierten Grillplätze in den Bezirken zu kontrollieren und ggfs. die Schädiger zur Kasse zu bitten. Die schlechtere Variante wäre jedenfalls, dass irgendwann das Grillen im Freien ganz verboten wird unter Einsatz jeglicher technischer Unterstützung, um es auch wirkungsvoll durchzusetzen. Aber wahrscheinlich wird dies wieder geradezu herausgefordert. Die vielen Poller und Bügel haben wir ja auch der Unvernunft der Autofahrer zu verdanken, sich nicht an die Spielregeln zu halten.
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