Geschichte im Netz

Recherche zu jüdischer Geschichte: Schüler sprachen mit Zeitzeugen. Die Beiträge sind auf der Plattform Geschichtomat eingestellt worden. (Foto: pr)

Vorgestellt: Zwei interessante Internet-Adressen

Wo war eine Synagoge? Wo gab es jüdische Geschäfte? Wie haben sich markante Ecken im Stadtteil entwickelt? Zu diesen Themen gibt es interessante Beiträge im Internet. Das Elbe Wochenblatt stellt zwei Portale vor.

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) in Eimsbüttel hat mit mehreren Kooperationspartnern die Seite Geschichtomat (www.geschichtomat.de) gestartet. Es soll ein digitales Archiv entstehen, das leicht und übersichtlich Wissenswertes zur Geschichte von Juden in Hamburg vermittelt. Auf einer Karte können markierte Stellen angeklickt werden – da gibt es Videos, Bilder und kurze Texte abzurufen. Die ersten Inhalte haben Barmbeker Schüler bei einer Projektwoche erstellt. Das Portal ist vor allem für junge Menschen konzipiert. Nach und nach sollen noch mehr Beiträge eingestellt werden. Schulen, die Interesse an einer Zusammenarbeit haben, können sich an Stephanie Kowitz-Harms, 428 38 80 45, wenden.

Studierende des Historischen Seminars der Universität Hamburg haben den Blog Hamburgische Geschichten erstellt. Stadtentwicklung, Handel, Politik, Arbeit im Hafen, Stadtteilgeschichte: Hier finden historisch Interessierte Beiträge zu vielen Themen. Autoren schreiben über den Wikingersturm auf Hamburg, die Hochbahn im Nationalsozialismus oder über die Geschichte der Eisenbahn in Altona.
Das Ziel ist eine möglichst breite Themen­viel­falt, um viele Leser anzusprechen. Auch Bürger sollen mitmachen und eigene Beiträge einstellen können. „Wir wünschen uns einen regen Austausch über die oft zu starren Grenzen zwischen professioneller und semiprofessioneller beziehungsweise von Laien betriebener Geschichtsschreibung hinweg“, schreiben die Initiatoren. Wer mitmachen möchte, wendet sich per E-Mail an redaktion@hamburgische-geschichten.de
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