Gefährlicher Schulweg?
Schule Wegenkamp in Stellingen: Sorgen um die Sicherheit der Kinder
Von Frauke Heiderhoff, Stellingen – Debatte um einen neuen Schulweg in Stellingen: Schulleiterin Elisabeth Wendland hat an der Grundschule Wegenkamp ein Durchgangstor errichtet. Der neue Weg führt hinter dem Albrecht-Thaer-Gymnasium vorbei zum Wendehammer des Imbekstiegs. Ist dieser Übergang ein Sicherheitsrisiko für die Schüler? Werden die Anwohner durch mehr Verkehr beim Bringen und Holen der Kinder gestört? Einige Mitglieder des Regionalausschusses beantworteten diese Fragen mit einem eindeutigen „Ja“.
Peter Schreiber (SPD) bezeichnete den Weg als „nass und rutschig“. Der Übergang müsse sicher sein. „Darf die Schulleiterin einen Weg öffnen, der von seiner baulichen Anlage her völlig unzureichend ist?“, fragte das SPD-Mitglied.
Einwände der Anwohner gegenüber Rektorin und Elternbeirat blieben unberücksichtigt, so Astrid Dahaba (Die Linke). Das Vorhaben sei fragwürdig.
Auch der verkehrspolitische Sprecher der CDU, Hans-Hinrich Brunckhorst, sprach sich für eine „sichere Zuwegung“ aus. Da soll nun die Polizei einen Rat geben.
Polizeihauptkommissar Wilfried Wulff sagte dem Wochenblatt: „Wir haben nichts gegen eine Öffnung.“ Grund: Mithilfe der provisorischen Regelung seien die Schüler an der Baustelle Ecke Wegenkamp vorbeigeführt worden. Abzuwarten bleibe noch, ob die Bürger rund um den Imbekstieg verstärkt unter dem Autoverkehr zu leiden haben.
Die Schulleiterin hat sich „auf ausdrücklichen Elternwunsch“ hin für den neuen Weg ausgesprochen. „Unterschiedliche Behörden äußern sich nicht einheitlich“, sagte die Rektorin. Eine Ansicht: Stufen seien zwingend erforderlich. Darüber hinaus müsse der Weg im Winter gestreut werden. Mehr Details möchte Wendland jedoch erst nach einer weiteren Elternratssitzung nennen.

