Gedenkmonat in Eimsbüttel

Stolpersteine sind die wohl bekannteste Form des Erinnerns an Opfer des Nationalsozialismus – im Grindelviertel wollen Bürger diese kleinen Denkmäler nun säubern. (Foto: pr)

Bürger erinnern an Opfer des NS-Regimes – eine Übersicht

Sie wohnten nebenan und verschwanden irgendwann, inhaftiert, deportiert, ermordet: Juden, Kommunisten, Homosexuelle, Andersdenkende. Deutschland in den 1930-er Jahren: Der Terror des Nationalsozialismus war auch in Eimsbüttels Straßen zu Hause. Mit einem Monat des Gedenkens erinnern Initiativen, Einrichtungen und Einzelpersonen an Opfer des NS-Regimes. Es gibt Lesungen, Theaterstücke, Rundgänge, Aktionen mit Schulklassen, Zeitzeugengespräche und vieles mehr.

Eine Übersicht der Veranstaltungen der ersten Tage:


– Sonnabend, 23. April (ganztägig): Stolpersteine putzen im Grindelviertel, eine Aktion der Bürgerinitiative Grindelhof

– Sonntag, 24. April, 17 Uhr: Gottesdienstwerkstatt der Kirchengemeinde Eimsbüttel, Andacht zusammen mit Sinti und Roma. Apostelkirche, Bei der Apostelkirche 1

– Dienstag, 26. April, 15 Uhr: Denkmalpflege am Dag-Hammarskjöld-Platz (Dammtorbahnhof)

– Dienstag, 26. April, 18 Uhr: Lesekurs zum Tag der Bücherverbrennung, Israelitische Töchterschule, Karolinenstraße 35. Kosten: 21 Euro, Anmeldung unter 428 41 14 93

– Dienstag, 26. April, 19.30 Uhr: Das Denkmal für Deserteure und andere Opfer der NS-Justiz, Geschichtswerkstatt Eimsbüttel, Sillemstraße 79

– Mittwoch, 27. April, 18 Uhr: Denkmalrundgang. Treffpunkt: U Stephansplatz, Ausgang Planten un Blomen. Kos-ten: acht Euro

– Mittwoch, 27. April, 18 Uhr: Nationalsozialistische Täterschaft in der eigenen Familie, Film und Buchpräsentation im Abaton Kino, Allende-Platz 3. Eintritt: sechs Euro

– Donnerstag, 28. April: Bilder gegen den Hass, Foto-Ausstellung von Roland Geisheimer und Mark Mühlhaus im Stadtteilkulturzentrum Eidelstedter Bürgerhaus, Alte Elbgaustraße 12 (Obergeschoss)

– Donnerstag, 28. April, 17 Uhr: Jüdische Geschichte im Internet (Workshop), Israelitische Töchterschule, Karolinenstraße 35. Kosten: acht Euro

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