Gajendra: Der Zuchtbulle bei Hagenbeck

(Foto: Götz Berlik)

Der 4,7-Tonner soll für rüsseligen Nachwuchs sorgen

René Dan, Stellingen – Reichen zwei Wochen Eingewöhnung für diesen Elefantenbullen, der 4,7 Tonnen wiegt? Auch die Elefantenpfleger in Hagenbecks Tierpark waren gespannt, wie sich Bulle Gajendra (Foto) denn so macht. Nachdem der 20-Jährige die Bullenanlage im Rückwärtsgang betrat, machte er der Bedeutung seines Namens „König der Elefanten“ alle Ehre: Ruhig und majestätisch sammelte er unbeeindruckt Leckereien auf, die für ihn ausgelegt worden waren.
Als nach einiger Zeit die Kühe und Kälber in das benachtbarte Außengehege kamen, dauerte es zunächst, bis die erste Kuh zum „Schmusegitter“ kam, wie Tierpfleger die Abtrennung zwischen Bullen- und Herdengehege nennen. Gajendra begrüßte sie: Er strich ihr mit dem Rüssel über den Kopf. Dies ermutigte weitere Kühe zum Besuch. Und so soll es auch weitergehen. Schließlich soll der Bulle eine wichtige Rolle bei der Elefantenzucht des Tierparks spielen, bevor er wieder nach München zurückkehrt.
Allerdings dürfen Besucher Gajendra nicht füttern. Das ist in seinem Heimatzoo nicht üblich.
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