G20-Gipfel: Bürger befürchten Einschränkungen

Treffpunkt Karolinenviertel: Im Juli 2017 soll der G20-Gipfel in den Messehallen stattfinden. (Foto: K.P. Flügel)

Im Juli 2017 treffen sich Staatschefs im Karoviertel – was Anwohner davon halten

K.P. Flügel/C. Vitt, Karolinenviertel

Mitten rein in die Stadt – koste es, was es wolle: Am 7. und 8. Juli 2017 wird in Hamburg das G20-Gipfeltreffen stattfinden. Dazu werden die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer erwartet. Als Haupttagungsort für die rund 6.000 Gipfelteilnehmer sind die Messehallen vorgesehen, zudem das Hamburger Rathaus oder die Elbphilharmonie.
Alarmstufe Rot: Das gilt dann vor allem für das Karolinen- und Schanzenviertel direkt an den Messehallen. Es sind massive Absperrungen und Kontrollen zu erwarten. Vermutlich 9.000 Polizisten und Sicherheitskräfte sollen dann im Einsatz sein.
Schon gut ein Jahr vorab wird darüber gestritten, wie weit die Sicherheitsmaßnahmen in den Alltag der Anwohner und Bürger eingreifen dürfen. Im protestfreudigen Karolinenviertel reagiert man durchaus allergisch darauf, in der linken Szene dürfte das Gipfeltreffen willkommener Anlass für Aktionen und Veranstaltungen sein. Grüne und Linke in der Bürgerschaft haben Bedenken gegenüber dem Tagungsort und den zu erwartenden Sicherheitsvorkehrungen. Unter anderem wird ein alternativer Gipfel vorgeschlagen.
Das Elbe Wochenbatt hat sich im Karolinenviertel umgehört, was Anwohner von den Gipfel-Plänen halten.
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