Fußball-Saison 2015/2016 startet am Wochenende

Ruhender Pol in vollendeter Haltung: HEBC-Innenverteidiger Chris Flick (rechts).

Erste Pokalrunde am kommenden Wochenende.

Von Fritz Schenkel.
Mit der ersten Pokalrunde steht am kommenden Wochenende der Beginn der Fußball-Saison 2015/16 vor der Tür.
In Eimsbüttel haben sich die Gewichte unterhalb von Hamburgs Nummer drei Victoria nach dem souveränen Aufstieg des HEBC in die Landesliga wieder in Richtung „Reinmüller“ verschoben. Mit beeindruckender Konstanz hat der Kader unter Trainer Marco Fagin die Bezirksliga West dominiert und die am sechsten Spieltag errungene Tabellenführung bis zum Schluss nicht mehr abgegeben.
Jetzt steckt die Mannschaft in einem Umbruch, weil einige ältere Fachkräfte den Verein verlassen haben und sich einige jüngere aus unterschiedlichen Gründen eine Auszeit gönnen. Dennoch ist die Pokalaufgabe beim Wilhelmsburger Kreisligisten Inter 2000 keine wirkliche schwierige und ein guter Test vor dem Punktspielauftakt in einer Woche.
Auch wenn Ergebnisse in der Vorbereitung nur eine sehr bedingte Aussagekraft besitzen, ist die 0:6-Pleite des letztjährigen Bezirksliga-Sechsten Grün-Weiß beim Landesliga-Absteiger Victoria II schon eine Hausnummer. Auf Grün-Weiß Trainer Michael Schirmer wartet offensichtlich noch einiges an Arbeit. Die Pokalpartie beim Kreisklassisten Lemsahl wird deswegen eher als weiteres Testspiel betrachtet.
Für den ETV und Trainer Ingo Glashoff hatte die Vorbereitung etwas von der abgelaufenen Saison: Von der Überraschung bis zur Enttäuschung war ergebnismäßig alles dabei, der Gesamteindruck durchwachsen. Schon deshalb wird Glashoff die Pokalbegegnung beim Kreisklassisten Eintracht Rellingen als zusätzliches Vorbereitungsspiel ansehen.
Fußball-Geschichte passiert am Sportplatzring. Kreisligist SV West-Eimsbüttel tritt in dessen erstem Pflichtspiel überhaupt gegen den HFC Falke, einer Wiederbelebung einer der drei Gründungsvereine des HSV. Auch wenn dort nur neunte gegen achte Liga antreten, dürfte die Zuschauerkulisse wesentlich größer sein als beim 1. FC Eimsbüttel an der Hagenbeckstraße. Oberligist Halstenbek-Rellingen ist sportlich nahezu eine unlösbare Aufgabe, aber nicht so populär, dass er viele Neugierige anzieht.
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