Fritz Bultmann: Ein Leben für die Musik

Fritz Bultmann gründete 1972 als Lehrer am Kaifu-Gymnasium den Kodály-Chor, der heute als ambitionierter Laienchor aus Eimsbüttel bekannt ist. Bis 2010 leitete Bultmann diesen noch selbst. Foto: Abubiju/Wikipedia

Ehemaliger Lehrer und Chorgründer in Eimsbüttel wurde ausgezeichnet

Von Franco Liccione, Eimsbüttel – Fast 39 Jahre lang leitete Fritz Bultmann (74) den Kodály-Chor und machte ihn zu einem anerkannten Laienchor – weit über die Grenzen Hamburgs hinaus. Dafür erhielt er kürzlich die Medaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Bildungssenator Ties Rabe überreichte ihm die Verdienstmedaille.
Bultmanns Engagement ist eng mit dem Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer (Kaifu) in Eimsbüttel verwoben: Von 1966 bis 1973 unterrichtete er dort Musik. 1972 gründete der Fachlehrer den Kodály-Chor: Es war ein Zusammenschluss des Kaifu-Jungenchors und des Mädchenchors des Gymnasiums Allee (Altona). Auch Sänger des Schülerchors am Wirtschaftsgymnasiums Weidenstieg waren dabei. 1973 wechselte Bultmann als Schulleiter nach Norderstedt, er leitete den Kodály-Chor dennoch ehrenamtlich bis 2010 weiter. Durch Bultmanns persönlichen Einsatz entwickelte sich das Ensemble zu einem bemerkenswerten Laienchor, der neben Auftritten imAusland wiederholt an Chorwettbewerben teilgenommen und hervorragende Wertungen erzielt hat.
Genau dieses ehrenamtliche Engagement „nach Schulschluss“ würdigte Schulsenator Rabe: „Erfolgreiche Chorarbeit kann nur klappen, wenn die Leitung mit Begeisterung dabei ist, anspornt und mitreißt. Fritz Bultmann hat jahrzehntelang angespornt und mitgerissen.“
Das sahen offenbar auch seine Chorschüler so:Zwei ehemalige Schüler und Mitglieder des Kodály-Chors haben Bultmann für die Auszeichnung vorgeschlagen.
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