Flüchtlinge: Notlager in Messehalle

Zwischenlösung: Eine Messehalle wird als Notlager für bis zu 1.200 Menschen hergerichtet. (Foto: cvs)

 Bis zu 1.200 Menschen kommen an der Karolinenstraße unter

Hamburg braucht dringend Unterkünfte für Flüchtlinge – eilig wurde nun eine Messehalle zum Notlager umgebaut. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Was wird gemacht?
In der Halle B6 – mit 13.000 Quadratmetern die größte Ausstellungsfläche der Hamburg Messe – werden so schnell wie möglich Schlafplätze für bis zu 1.200 Menschen geschaffen. Es ist eine befristete Not-Unterkunft mit einfachen Standards.

Wie lange bleibt das Notlager?
Bis Ende September, dann wird die Halle wieder für eine Messe gebraucht.

Welche Standards gibt es da?
Recht einfache: In der Halle werden in größeren Abteilungen Feldbetten aufgestellt, es ist also eher beengt im Vergleich zu anderen Unterkünften.

Wer kümmert sich um die Menschen?

Die Sammelunterkunft wird von dem städtischen Betreiber Fördern & Wohnen betreut. Es werden technische Helfer, Verwaltungsmitarbeiter und Sozialarbeiter eingesetzt. Rund um die Uhr ist zudem ein Wachdienst vor Ort.

Warum die Eile?
Derzeit kommen täglich bis zu 300 Flüchtlinge nach Hamburg, die untergebracht werden müssen. Hamburg muss etwa 2,5 Prozent aller in Deutschland Schutz suchenden Menschen aufnehmen. Im ersten Halbjahr 2015 waren es 5.725 – so viele wie im ganzen vorigen Jahr.

Wo gibt es Infos?
Es wird eine Informationsveranstaltung zur Unterkunft geplant, der Termin steht noch nicht fest.

❱❱ www.hamburg.de/fluechtlinge.de
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3 Kommentare
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Theresa Jakob aus St. Pauli | 11.08.2015 | 23:10  
Carsten Vitt aus Eimsbüttel | 14.08.2015 | 11:03  
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Petra Weinstein aus Harburg | 14.08.2015 | 19:02  
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