Feuerteufel am Kaiser-Friedrich-Ufer

Hamburg: Eimsbüttel |

Es brennen immer wieder Papiercontainer

Am Kaiser-Friedrich-Ufer auf der Höhe des Kinderspielplatzes an der Verbindung zur Hohen Weide stehen die üblichen Papier- und Flaschencontainer. Vor einigen Jahren wurden sie von der U-Bahnstation Hoheluftbrücke dorthin verlegt. Warum, war nicht nachvollziehbar. Nun schlägt schon zum wiederholten Male der Feuerteufel zu, der einen der Papiercontainer in Brand steckte. Auch wenn Polizei und vor allem die Feuerwehr, von den Anwohnern gerufen, schnell zur Stelle sind, haben die Feuerwehrleute alle Hände voll zu tun, um den Brand zu löschen. Zu schaffen macht ihnen dabei, die unheimliche Hitze, die in dem Container entsteht und die Rauchentwicklung, weil es eine Art Schwelbrand ist. Wer immer der Feuerteufel ist, der im Schutze der Nacht und des begünstigenden Standortes (Menschenleere, benachbarter Grünzug) sein Handwerk treibt, nimmt mit seinem Tun billigend in Kauf, dass irgendwann mehr passiert. Die Anwohner sind deshalb immer noch froh, dass es nur ein Container ist, der brennt, und nicht eines der dort parkenden Autos. In welcher Welt leben wir eigentlich? Ich denke, dass Abhilfe geschaffen werden könnte, wenn die Container wieder dorthin zurückverlegt würden, wo sie einst standen. Denn sobald die begünstigenden Faktoren für den oder die Zündler wegfallen, dürfte auch die Hemmschwelle steigen, einen Brand zu legen. Ich werde jedenfalls die Hamburger Stadtreinigung mit meinem Vorschlag konfrontieren und auch wieder berichten, was daraus wird.
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