„Feuersturm“: Als Eimsbüttel brannte

Wann? 08.06.2013 11:30 Uhr

Wo? Bunker Eidelstedter Weg, Eidelstedter Weg 10, 20255 Hamburg DE
Zerstörte Häuser in Hamburg im Juli 1943: Der Verein Hamburger Unterwelten erinnert an den „Feuersturm“. (Foto: pr)
Hamburg: Bunker Eidelstedter Weg |

Veranstaltungsreihe des Vereins Hamburger Unterwelten – Eröffnung am Sonnabend, 8. Juni

Vor 70 Jahren tobte in Hamburg der „Feuersturm“: Ende Juli 1943 trafen massive britische Bombardements auch Eimsbüttel, Altona und Hoheluft, große Teile der Viertel standen in Flammen. In ganz Hamburg starben etwa 30.000 Menschen. Der Verein Hamburger Unterwelten erinnert mit einer Veranstaltungsreihe in Eimsbüttel an die „Operation Gomorrha“ – so der militärische Name der Einsätze.
Der Bunker im Eidelstedter Weg 10 / Ecke Stresemannallee wird an drei Wochenenden für Führungen geöffnet – auch für Kinder gibt es spezielle Touren. Aktive des Vereins zeigen die Einrichtung, vieles ist noch im Originalzustand erhalten wie im Krieg. Die Geschichtswerkstatt Eimsbüttel und der Verein Hamburger Unterwelten zeigen Foto-Ausstellungen zum Bombardement Hamburgs.
Am Mittwoch, 12. Juni, hält Michael Berndt einen Vortrag zum Wiederaufbau Hamburgs. Am Mittwoch, 19. Juni, spricht der Historiker Joachim Szodrzynski über den Luftkrieg am Beispiel Hamburgs. Beginn: jeweils um 18.30 Uhr.
Termine für die Führungen sind am Sonnabend/Sonntag, 8./9., 15./16. und 22./23. Juni, jeweils um 11.30, 14.30 und 16.30 Uhr. Wer teilnehmen möchte, muss sich vorab anmelden: www.hamburger-unterwelten.de
Zur Eröffnung am Sonnabend, 8. Juni, wird ein historisches Löschfahrzeug präsentiert, wie es in den Feuersturmnächten im Einsatz war.
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