Fest für die Handwerker im Schröderstift

Lob für die Handwerker: Architekt Joachim Reinig (l.) bei der Ansprache im Schröderstift. (Foto: pr)

Nach dem Brand: Denkmalgerecht saniert

Sören Reilo, Eimsbüttel

Geschafft: Das von einem Brand zerstörte Eckhaus des Schröderstifts sieht innen und außen wieder picobello aus, die Bewohner können wieder einziehen. Nach dem Feuer im Juni 2015 wurde das Gebäude aufwendig und nach Anweisungen aus dem Denkmalschutzamt detailgetreu instandgesetzt. Die Schröderstiftler bedankten sich jetzt bei den Handwerkern mit einem kleinen Fest und Spanferkelessen unter freiem Himmel. Auch die seinerzeit beteiligten Feuerwehrleute und Polizisten sowie Vertreter des Denkmalschutzamtes, der Finanzbehörde und weiterer Behörden waren erschienen.
Bezirksamtsleiter Torsten Sevecke bekannte sich dabei zu dem Wohnprojekt: „Ich freue mich, dass es weitergeht.“ Gemeint ist damit wohl auch die Verlängerung des Vertrags mit der Stadt, die zum 1. November ansteht.
Architekt Joachim Reinig kennt das Schröderstift seit 1980. Nach seinen Plänen sanierten die Bewohner damals in Eigenregie das marode Gebäude und retteten es so für die Hansestadt vor dem Abriss. Das Konzept, durch Eigenleistung alte Gebäude zu erhalten, machte seinerzeit bundesweit Schule. Heute steht die Idee, Jung und Alt zusammen leben (und arbeiten) zu lassen, in fast jedem Parteiprogramm.
„Wir haben viele Wünsche erfüllt“, so Joachim Reinig. „Wir haben die alte Bausubstanz erneuert, versucht umwelttechnische Anforderungen zu integrieren.“ So wurde zum Beispiel das Dach ein paar Zentimeter angehoben, eine filigrane Arbeit. Die Zimmerleute, Tischler, Maler und Maurer bekamen Lob und viel Beifall von den Anwesenden.
Die Schröderstiftler sind inzwischen längst dabei, die nächs-te Instandsetzung zu planen. Der Erhalt eines historischen Gebäudes ist schließlich eine Daueraufgabe.
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