Fernsehturm: Neue Chance für ein Hamburger Wahrzeichen

Sehnsuchtsort Telemichel: Seit 15 Jahren sind Aussichtsplattform und Café dicht. Mit Geld aus Berlin könnte Hamburg einen neuen Anlauf zur Wiedereröffnung nehmen. (Foto: Trine Zimmerman)
Hamburg: Heinrich-Hertz-Turm |

Berlin gibt Geld – "Telemichel" könnte wieder eröffnet werden

Seit 15 Jahren darf kein Besucher mehr hoch auf den Fernsehturm. Alle Versuche, die geschlossenen Etagen mit Aussichtsplattform und Panorama-Café in etwa 130 Metern Höhe wieder zu eröffnen, scheiterten. Meist am Geld: Niemand konnte die
vielen Millionen für Brandschutz und andere Umbauten aufbringen.
Nun gibt es eine neue Chance, den Turm für die Öffentlichkeit umzubauen – dank Geld aus Berlin. Der Haushaltssauschuss des Bundestags stellt 18,5 Millionen Euro in Aussicht. Hamburg muss denselben Betrag aufbringen, damit es klappt. Diese 37 Millionen Euro würden nach jetzigem Stand ausreichen, um die Plattformen für Besucher wieder herzurichten.
Eine wichtige Rolle spielt dabei die Deutsche Funkturm GmbH, Eigentümerin des Telemichel. Die Telekom-Tochtergesellschaft müsste einen verlässlichen und erfahrenen Betreiber finden, der die öffentlichen Bereiche des Turms pachtet. Im Gespräch ist offenbar eine Berliner Gesellschaft, die die Gastronomie im Funkturm am Alexanderplatz betreibt.
„Die Chancen für eine Wiedereröffnung des Hamburger Fernsehturms für die
Öffentlichkeit waren noch nie so gut wie heute“, sagte Rainer Heimann, Deutsche Funkturm Leiter Region Nord.

Weiterer Bericht: Stiftung für den Telemichel

Der „Telemichel“
– Der Heinrich-Hertz-Turm wurde von 1965 bis 1968 erbaut.
– Er hat zwei Aussichtsplattformen: die untere liegt in 124 Metern Höhe, die Restaurantplattform auf 127 Metern.
– Endgültige Schließung wegen Asbest am 1. Januar 2001
– Der Turm ist noch immer Träger von Telekommunikationseinrichtungen.
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