Esso-Häuser-Film kommt bundesweit in die Kinos

In den Esso-Häusern lebten Menschen, die ihr Zuhause geliebt haben. (Foto: pr)

Macher von "Buy buy St. Pauli" feiern Filmstart im Abaton-Kino

C. Vittt/Ch. Handke, St. Pauli/Grindel
Die Esso-Häuser auf St. Pauli sind längst abgerissen, doch der Konflikt um die berühmten Nachkriegsbauten am Spielbudenplatz beschäftigt weiter viele Menschen in der Stadt. Ein Film-Team aus St. Pauli hat in den vergangenen Jahren eine Langzeitdokumentation gedreht, nun kommt „Buy buy St. Pauli“ bundesweit in die Kinos.
„Dokumentieren, was passiert und denen, die hier wohnen, eine Stimme geben“ – so lautet das Ziel der Filmemacher Irene Bude, Olaf Sobczak und Steffen Jörg. Mit dem gleichen Ziel trat das Team schon im Jahr 2009 an und dokumentierte in „Empire St. Pauli – Von Perlenketten und Platzverweisen“ den Wandel des berühmten Rotlichtviertels. Den stadtpolitischen Auseinandersetzungen und Debatten sind die Filmemacher seitdem auf den Fersen geblieben: In der Langzeitdokumentation „Buy buy st. pauli“ begleiten sie den Kampf der Bewohner der Esso-Häuser und ihrer Unterstützer. Sie filmten Demonstrationen, waren bei subversiven Aktionen dabei, dokumentierten Stadtteilversammlungen und bekamen Einblick in liebevoll eingerichtete Wohnzimmer.
Dabei stellt der Film Fragen: War der Abriss wirklich unvermeidbar? Soll Kaputtbesitzen mit maßgeschneiderten Bebauungsplänen belohnt werden?

Filmstart
Buy buy St. Pauli
Montag, 19. Januar, 20 Uhr: Film und Gespräch mit den Machern und Mitwirkenden
Sonntag, 25. Januar, 11 Uhr: Matinée
Abaton-Kino, Allende-Platz 3


❱❱ www.buybuy-stpauli.de
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