Erst „Xavier“, nun „Herwart“

111 Bäume knickten Anfang Oktober in Parks in Eimsbüttel um – Zahlen für den Sturm am Wochenende gibt es noch nicht. Foto: MG

Sturmsaison: Aufräumarbeiten kosteten bisher 150.000 Euro

Sören Reilo, Eimsbüttel
Es kommt gerade einer nach dem anderen: Die Schäden, die Sturm „Xavier“ Anfang Oktober angerichtet hatte, sind noch gar nicht komplett beseitigt worden, da fegte schon der nächste Orkan über Hamburg hinweg. Am vergangenen Wochenende knickte Sturm „Herwart“ Äste ab, brachte Bäume zum Umstürzen und sorgte für Einschränkungen in Eimsbüttel. Der Sound nach dem Sturm: Kettensägen, die Stämme zerkleinern.
Anscheinend waren die Schäden dieses Wochenendes aber nicht so groß wie bei „Xavier“ am 6. Oktober. Das Sturmtief legte vor gut drei Wochen 150 Bäume im Bezirk Eimsbüttel um – größtenteils in Parks, wie Thomas Pröwrock vom Bezirksamt Eimsbüttel zusammenfasst. „111 Parkbäume und 46 Straßenbäume fielen oder mussten gefällt werden.“ Hinzu kommen hunderte von aus den Baumkronen herausgebrochenen Ästen und 70 Kubikmeter Holz von umgestürzten Bäumen im Niendorfer Gehege.
Weiden, Birken, Eichen, Pappeln und Linden waren dabei die Baumarten, die besonders häufig gekippt sind. Pröwrock beziffert die Kosten allein für die Aufräumarbeiten nach „Xavier“ auf 150.000 Euro.
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