Endlich Kunstrasen!

Grand ade, jetzt trainieren sie auf Kunstrasen: Junge Spieler des FC Alsterbrüder auf dem Gustav-Falke-Sportplatz. Fotos: cv

Nach sieben Jahren am Ziel:
FC Alsterbrüder eröffnet den neuen Sportplatz an der Gustav-Falke-Straße

Carsten Vitt, Eimsbüttel

Flutlicht an und ab auf den neuen Platz: Der Kunstrasen an der Gustav-Falke-Straße in Eimsbüttel ist nach vier Monaten Umbau fertig. Vorigen Donnerstag nahmen Kinder und Jugendliche des FC Alsterbrüder (FCA) die neue Spielfläche zum ersten Training in Beschlag. „Endlich haben wir gute Trainingsbedingungen, um mit Nachbarvereinen mithalten zu können“, freute sich FCA-Vorsitzender Jörg Heinsohn.
Vor sieben Jahren machte der FCA erstmals Vorschläge, wie der alte Grandplatz zu einem modernen Kunstrasen umgebaut werden kann. Das Problem für den Verein: Ascheplätze sind im Herbst und Winter teils wochenlang unbespielbar – und der harte Belag vor allem beim Nachwuchs unbeliebt.

Von den 550.000 Euro tragen FCA und ETV 100.000 Euro

Die damaligen Pläne für einen „Sportpark Kerngebiet Eimsbüttel“ sahen neben einem Kunstrasen auch Bereiche für Breiten- und Schulsport vor. Aus dieser großen Variante wurde nichts. Auch für die kleine Variante – nur ein Umbau des Sportplatzes zu einem Kunstrasenfeld plus Nebenflächen für Schulsport – gingen noch viele Jahre ins Land. Unter anderem deshalb, weil es Streit über Details gab zwischen dem FCA und dem ETV, der den Platz mitnutzt.
2015 war endlich die Finanzierung geklärt: Von den etwa 550.000 Euro für den Umbau tragen die Vereine 100.000 Euro (60.000 FCA, 40.000 Euro ETV), die umliegenden Schulen steuerten 25.000 Euro bei. Den Großteil bezahlt die Stadt. Im Herbst 2016 begann der Umbau.
Fortan stehen dem FCA drei Trainingstage auf dem Platz zur Verfügung, dem ETV zwei. Der Eimsbütteler Nachbar lässt an der Gustav-Falke-Straße nur Mädchenmannschaften trainieren, um dem FCA keine Konkurrenz zu machen. Vormittags bis nachmittags nutzen Schulen aus der Nachbarschaft die Fläche für Schulsport, von 16 Uhr bis abends können Kicker der Vereine trainieren.
Im 400 Mitglieder starken FCA spielen 250 Jugendliche Fußball. Der Club hat elf Jugend- und vier Erwachsenenmannschaften. Mit dem neuen Platz hofft Heinsohn, den Verein nun schrittweise weiterentwickeln zu können.
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