Endlich ist die Kantine fertig!

Kindgerechtes Mobiliar: In der Schulkantine speisen zukünftig die 180 Kinder in drei Schichten. (Foto: rs)

Schule Molkenbuhrstraße: Küche und Essensräume für 180 Kinder wurden eingeweiht

Reinhard Schwarz, Stellingen – Mit einem Schnitt mit der Schere durchtrennte Fabrice (6) von der 1b der Schule Molkenbuhrstraße ein rotes Schleifenband. Schon stürmten rund 180 Mädchen und Jungen der Grundschule in die neue Kantine des Ganztagsschulzent-rums. Dort gab es Snacks und kleine Leckereien für die Sechs- bis Zehnjährigen. Auch Eltern und Lehrer hatten sich zur Eröffnungsfeier eingefunden.
Auf dem Schulhof gab es einen Parcours mit zahlreichen Spielangeboten. „Wir sind eine Gebundene Ganztagsschule“, erläuterte die Leiterin Gabriele Günther. „Das heißt, wir machen auch nachmittags Unterricht und bieten Kurse an.“ Von 12 bis 14 Uhr ist Mittagspause. Gegessen wird in drei Schichten à 60 Schüler. Das Essen wird angeliefert, in einer separaten Küche erwärmt und anschließend ausgeteilt. Gegessen wird in der neu eröffneten Kantine.
Doch was so selbstverständlich klingt, musste sorgfältig geplant und umgesetzt werden. Denn vorher gab es in der Schule Molkenbuhrstraße weder Küche noch Kantine. „Die gesamte untere Etage wurde umgebaut“, erläuterte Dirk Teicher von Schulbau Hamburg, einem Landesbetrieb, der Schulgelände und –bauten der Hansestadt verwaltet. Es musste eine neue Fluchttreppe eingebaut werden, Brand- und Schallschutz waren nötig, neue Sanitäranlagen wurden installiert und neue Elektroleitungen verlegt. „Die Leitungen stammten noch aus den späten 1950er und frühen 1960er Jahren“, sagte Architektin Barbara Fleckenstein. Weiterhin erhielt die Kantine altersgerechtes Mobiliar und eine richtige, kleine, funktionsfähige Kinderküche. Auch eine Terrasse wurde angelegt. Geschätzte Umbaukosten: 900.000 Euro.
Zum Konzept der Gebundenen Ganztagsschule gehört auch die Betreuung durch pädagogisch geschulte Kräfte. Diese werden vom SV Eidelstedt gestellt, dem neuen Kooperationspartner der Schule. Von 6 Uhr morgens bis 18 Uhr am späten Nachmittag sind Erzieher anwesend, um Kinder zu betreuen, die vor Schulbeginn gebracht oder erst nach Schulschluss von den Eltern abgeholt werden. Die frühere Hortbetreuung der Schulkinder wurde damit überflüssig.
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