Endlich: Ein Magazin für Hundehasser!

Hunde sind für viele Menschen ihr ein und alles – und für viele Menschen eine Plage. In Eimsbüttel soll nun das Magazin „Kot & Köter - Zeitschrift für den deutschen Hundefeind“ gegründet werden. (Foto: Jewgenia Stasiok/pixelio.de)

Aus einer Schnapsidee wird Ernst: Journalist Wulf Beleites will eine „Zeitschrift für den Deutschen Hundefeind“ etablieren

Er hat Schlagzeilen gemacht mit einem Magazin, das es gar nicht gab, nun will Wulf Beleites es wissen: Der Eimsbütteler Journalist plant eine erste Ausgabe des Magazins „Kot & Köter. Zeitschrift für den deutschen Hundefeind“. Bis Ende November muss das Geld beisammen sein.
Entstanden ist die Idee bei einem fröhlichen Kneipenabend 1992: Beleites und Kollegen dachten sich den Titel aus und überlegten, was in so eine Ausgabe passen könnte. Relativ schnell wurden Boulevardmagazine auf das eigenwillige Heftchen aufmerksam: Beleites wurde sechs Jahre lang bei allen möglichen TV-Talkshows als „Hundehasser“ durchgereicht, obwohl es das Magazin gar nicht gab. Fragte keiner nach, fiel keinem auf. Allein das wurde zur Geschichte, als Beleites 1998 den Schwindel aufklärte.
Nun soll es aber wirklich etwas werden mit dem Magazin. Beleites macht keinen Hehl daraus, dass er für Hunde nicht viel übrig hat. „Als Kind wurde ich mal gebissen, und ich habe mich auf Spielplätzen immer über die Hundehaufen im Sandkasten geärgert“, sagt der Journalist. Damit dürfte er wohl nicht allein stehen. Der Ärger über Vierbeiner und ihre stinkenden Hinterlassenschaften an allen Ecken rangiert mit Parkplatzmangel und dem Zweikampf Auto gegen Rad unter den großen Aufregern in Hamburgs Vierteln.
Für eine „Nullnummer“, ­ also eine Testausgabe der Zeitschrift, sammelt Beleites derzeit Geld über eine Crowdfunding-Kampage. Im Internet können Unterstützer einen Betrag angeben und überweisen. Kommen die benötigten 7.000 Euro zusammen, legen Beleites und sein Team los. Wird es nix, gibt es das Geld zurück.
Themenvorschläge stehen schon: In der ersten Ausgabe soll es um „bekiffte Tölen“ (Drogenspürhunde) und die Rolle des Hundes im Rotlichtmilieu gehen. Ein Report über Hundehotels ist geplant, in der Rezeptecke gibt es die Anleitung für „Argentinischen Dackelrücken – Chihuahua con salsa“.
Infos: www.kotundkoeter.de


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3 Kommentare
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Sabine Aldag aus Finkenwerder | 10.11.2013 | 18:01  
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Nic B. aus Marmstorf | 23.11.2013 | 22:31  
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Anne Jürling aus Bahrenfeld | 18.02.2014 | 22:52  
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