Ein ganz gewöhnlicher Jude

Wann? 07.04.2012 20:00 Uhr

Wo? Theater N.N., Hellkamp 68, 20255 Hamburg DE
Fragen über Fragen: Jan Katzenberger sinniert im Stück „Ein ganz gewöhnlicher Jude“ über sein Leben in Deutschland. (Foto: Tobias Gloger)
Hamburg: Theater N.N. |

Das aktuelle Stück im Theater N.N.

Kann es einen ganz gewöhnlichen Juden in Deutschland geben? Ist nach dem millionenfachen Mord im Nationalsozialismus so etwas wie unbelasteter Alltag denkbar? Diesen Fragen stellt sich im neuen Stück des Theater N.N. ein Nachfahre von Holocaust-Überlebenden. Der Journalist Emanuel Goldfarb sinniert darüber, was seine jüdische Identität ausmacht. Am Donnerstag, 8. März, ist Premiere für das Stück „Ein ganz gewöhnlicher Jude“.
Es ist ein Monolog: Goldfarb, gespielt von Jan Katzenberger, will eine Absage formulieren. Er wurde in eine Schulklasse eingeladen, um dort über das Judentum zu berichten. Doch was macht das für ihn eigentlich aus? Dieter Seidel hat die einsame Identitätssuche inszeniert. Er greift dabei zurück auf einen Text von Charles Lewinsky. Der Schweizer Autor, Germanist und Theaterwissenschaftler, hat Hörspiele, Romane und Theaterstücke geschrieben. Mehrere seiner Werke wurden verfilmt.
„Ein ganz gewöhnlicher Jude“ ist an folgenden Tagen im Theater N.N., Hellkamp 68, zu sehen: 9./10. März, 15. bis 17. März, 5. bis 7. sowie 26. bis 28. April. Beginn: jeweils um 20 Uhr. Karten kosten 15,50, ermäßigt 11,50 Euro, Vorbestellungen sind unter 38 61 66 88 oder per E-Mail an service@theater-nn-hamburg.de möglich.
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