Eimsbütteler Chaussee: Umbau beginnt

Einige Bäume wurden in der Eimsbütteler Chaussee bereits gefällt. Auch die sogenannte „Nebenfahrbahn“ (rechts) verschwindet bald. (Foto: fs)

Ab Ende März wird die Straße zwischen Bellealliancestraße und Amandastraße neu gestaltet

Von Fritz Schenkel, Eimsbüttel – Vor einigen Wochen sind bereits mehrere Bäume gefällt worden, Ende März/Anfang April soll dann mit den eigentlichen Bauarbeiten an der Eimsbütteler Chaussee begonnen werden. Über die einzelnen Schritte im Abschnitt zwischen Bellealliance-/Waterloo- und Amandastraße war 2010 und 2011 in den entsprechenden Gremien intensiv und regelmäßig diskutiert worden. Die Beteiligten waren sich einig:Die Hauptgeschäftsstraße des Viertels soll als Einkaufs- und Versorgungsmeile gestärkt und ausgebaut werden.
Der Straßemzug soll attraktiver werden, zum Aufenthalt einladen – heute versprüht dieser Bereich nicht gerade viel Charme. Geplant ist, die Wege für Fußgänger komfortabler zu machen und die Fahrradwege auf „integrierte Schutzstreifen“ auf die Straße zu verlegen. Von der Straßenbreite von 7,50 Meter entfallen dann auf jeder Seite 1,50 Meter für die Radwege. Auf Höhe der verbleibenden Längsparkplätze soll ein Sicherheitsstreifen zur Fahrbahn hin das Unfallrisiko beim plötzlichen Öffnen von Autotüren vermindern. Zwölf Parkplätze fallen insgesamt weg, vier Behindertenparkplätze sowie zeitlich beschränkte Lieferzonen auf beiden Straßenseiten werden eingerichtet.
Während die sogenannte „Nebenfahrbahn“ vor dem Edeka-Supermarkt beibehalten wird, fällt die nördlich der Amandastraße liegende zukünftig weg. Ferner soll eine Schutzinsel für Fußgänger für einen entspannteren Zugang zum Lindenpark sorgen.
16 Bäume und zwei größere Sträucher werden gefällt, sie sollen durch 18 nachgepflanzte Bäume ersetzt werden. Hocker- und Sitzelemente an ausgewählten Stellen sollen die „Aufenthaltsqualität“ verbessern, weitere sogenannte Sitzpoller das „Wildparken“ verhindern. Für das Anschließen von Fahrrädern stehen zukünftig 53 Fahrradbügel zur Verfügung.
Sogar an Geschichtsinteressierte ist gedacht worden: So wird der historische Grenzverlauf zwischen Hamburg und Altona/Dänemark auf Höhe der Nagels Allee durch eine zweireihige Großpflasterung quer über die Eimsbütteler Chaussee sichtbar gemacht.
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