Eimsbüttel: Wer hat Wohnungen frei?

Nach dem Dachstuhlbrand sind die Häuser in der Bismarckstraße 57 bis 61 unbewohnbar. Es wird dringend nach Wohnungen gesucht.

Nach dem verheerenden Brand in der Bismarckstraße brauchen die Mieter dringend eine neue Bleibe

Von einem Tag auf den anderen waren ihre Wohnungen futsch: Nach dem verheerenden Dachstuhlbrand in der Bismarckstraße 57 bis 61 brauchen die Mieter dringend eine neue Bleibe. Das Elbe Wochenblatt beantwortet die wichtigsten Fragen.

Was ist passiert?

Vorige Woche Dienstag geriet der Dachstuhl des Hauses Bismarckstraße 59 bei Schweißarbeiten in Brand. Das Feuer breitete sich rasend schnell aus, wütete über Stunden. Alle 32 Wohnungen der Hausnummern 57 bis 61 sind auf längere Zeit unbewohnbar. Die Bewohner kamen aber rechtzeitig raus aus dem Gebäude, verletzt wurde niemand.

Wo wohnen die Mieter derzeit?

Von den 71 Mietern sind die meisten in einem Hotel untergebracht, manche wohnen bei Verwandten oder Freunden. Etwa ein Viertel der Mieter hat laut Genossenschaft dhu eine neue Wohnung in Aussicht. Für alle werden dringend neue Unterkünfte gesucht, vor allem Familien und ältere Menschen sollen schnell unterkommen. Klar ist: Angesichts der schwierigen Wohnungslage in Eimsbüttel werden viele vorerst ihr Viertel verlassen müssen.

Können die Mieter überhaupt wieder zurückkehren?
Grundsätzlich ja. Aber es ist offen, wann das Haus in der Bismarckstraße saniert sein wird. „Es wird mindestens ein Jahr dauern“, so Torsten Götsch von der Genossenschaft dhu. Derzeit wird das Haus begutachtet und gesichert, so dass die Wohnungen gefahrlos betreten werden können. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen die Mieter noch brauchbaren Hausrat holen können, vieles ist durch das Löschwasser stark beschädigt worden. Manche Mieter haben gar keine Hausratversicherung.

Was macht der Vermieter?
Die Genossenschaft dhu unterstützt die Mieter vorbildlich. Bis Anfang Dezember kommt die dhu für die Hotelunterkünfte auf, eventuell auch länger. Zudem wird nach neuem Wohnraum gesucht, auch bei anderen Vermietern.

Wie können Anwohner helfen?

Mit Spenden – am besten aber mit einer Wohnung (siehe unten)!

Wer einen Tipp für eine freie Wohnung hat, kann sich per E-Mail an die Genossenschaft wenden:
jan.paul@d-h-u.de
Zudem ist ein Spendenkonto eingerichtet worden:

www.d-h-u.de/aktuelles/
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