Diese Pflanze ist gefährlich!

Die Berührung mit einer Herkulesstaude, auch Riesenbärenklau genannt, kann zu schweren allergischen Reaktionen führen. (Foto: pr)

Bezirksamt warnt vor dem Riesenbärenklau

Sabine Deh, Eimsbüttel – Nach einem viel zu langen Winter wird es endlich grün in unseren Gärten und Stadtparks. Leider sprießen nicht nur Tulpen, Flieder und Maiglöck-chen, sondern auch giftige Pflanzen wie die Herkulesstaude, auch Riesenbärenklau genannt. Das Bezirksamt Eimsbüttel, das derzeit vermehrt Meldungen über Herkulesstaudenvorkommen erhält, macht darauf aufmerksam, dass die Pflanze giftig ist und auch auf Privatflächen entfernt werden sollte.
Die Herkulesstaude, die mit ihrer Höhe von bis zu vier Metern und den großen weißen Blütendolden beeindruckend aussieht, breitet sich immer stärker aus und sorgt aus gesundheitlichen und ökologischen Gründen bundesweit für Probleme. Der direkte Hautkontakt kann zu allergischen Reaktionen der Haut und schweren, verbrennungsähnlichen Erscheinungen führen, die nur langsam verheilen.
Um den fiesen Riesenbärenklau konsequent zurückzudrängen, ist es notwendig, auch die Bestände auf Privatgrund zu bekämpfen. Die Beseitigung sollte nur mit Arbeitshandschuhen und langärmliger Kleidung durchgeführt werden. Die Pflanzen dürfen keinesfalls auf dem Kompostplatz entsorgt werden, sondern gehören in die Biotonne, um eine weitere Ausbreitung der Samen zu verhindern. „Auch auf dem privaten Komposthaufen hat die Herkulesstaude natürlich nichts zu suchen“, erklärt Stephan Schneider vom Bezirksamt Eimsbüttel.
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