Die U-Bahn-Pläne - wird was draus?

Das ist die geplante Strecke: Von Lurup aus gibt es eine nördliche und eine südliche Route – welche ausgewählt wird, ist noch offen. (Foto: Hochbahn)

Wie und wo die neue U5 gebaut werden soll

Hamburgs neue U-Bahn-Pläne: Die Route der U5 durch das Grindelviertel und Hoheluft steht fest, wie es nach Westen weitergeht, ist offen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Was ist da geplant?

Eine neue U-Bahn-Linie soll Hamburgs Westen (Osdorfer Born/Lurup) und Osten (Bramfeld/Steilshoop) besser an die Innenstadt anbinden.

Wo soll die Strecke verlaufen?

Vom Hauptbahnhof aus ist geplant, die U-Bahn entlang der bisherigen Strecke der Buslinie 5 durchs Grindelviertel und Hoheluft nach Lokstedt zu führen. Von dort aus gibt es zwei Varianten: Eine von Hoheluft aus entlang des Isebekkanals über Eimsbüttel, Altona/Diebsteich an der Trabrennbahn vorbei weiter nach Lurup und in den Osdorfer Born. Die nördliche Strecke würde ab Siemersplatz durch Lokstedt, Stellingen, an den Arenen vorbei in Richtung Westen verlaufen. Welche Route ausgewählt wird, ist offen.

Wann soll es was werden?

Frühestens 2020 soll der Bau beginnen, recht sicher aber am östlichen Zipfel der Strecke. In der Innenstadt und im Hamburger Westen würde die Bahn vermutlich erst in 20 Jahren fahren. Die Hochbahn soll bis Ende 2016 zunächst eine Machbarkeitsstudie erstellen.

Was kostet die U-Bahn?
Laut Hochbahn kostet ein Kilometer U-Bahn zwischen 80 und 120 Millionen Euro. Für die gesamte Strecke – etwa 30 Kilometer – ist nach ersten Schätzungen mit 2,4 bis 3,6 Milliarden Euro zu rechnen.

Wird wirklich gebaut?

Schwer zu sagen. Der Senat meint es anscheinend ernst mit den Plänen. Der Druck ist da: Die zentralen Busstrecken und S-Bahn-Linien sind am Limit, Hamburgs Westen ist seit Jahrzehnten vom schnellen Nahverkehr abgeschnitten. Allerdings können solche Großprojekte nach Regierungswechseln oder wegen klammer Kassen immer gekippt werden.
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