„Die Schlumper“ eröffnen ihre neue Galerie

Wann? 27.06.2014 19:00 Uhr

Wo? Galerie der Schlumper, Marktstraße 131, 20357 Hamburg DE
Am Freitag ist der große Tag für die „Schlumper“, die neue Galerie wird eröffnet: Die Künstler Benjamin Binder und Rohullah Kazimi freuen sich mit Anna-Karoline Pongs-Laute, künstlerische Leiterin der Schlumper, auf die Ausstellung.
Hamburg: Galerie der Schlumper |

Karolinenviertel: Ateliergemeinschaft behinderter Künstler stellt in neuen Räumen aus

Die Ateliergemeinschaft „Die Schlumper“ hat ihre Wurzeln in Eimsbüttel und ist weit über Hamburg hinaus bekannt. Nun können die Künstler ausgewählte Werke erstmals in einer eigenen Galerie zeigen – das Elbe Wochenblatt beantwortet die wichtigsten Fragen.

Wer sind die „Schlumper“?
Es ist eine Gruppe behinderter Künstler, die seit den 80er Jahren besteht. Mittlerweile ist die dritte Generation dabei.

Wie entstand die Gruppe?
Der Künstler Rolf Laute arbeitete 1980 erstmals mit behinderten Menschen zusammen, um ein Wohnhaus in den damaligen Alsterdorfer Anstalten zu verschönern. 1984 gründete er in Eimsbüttel die Gemeinschaft „Die Schlumper“. Benannt hat sich die Gruppe nach ihrem ersten Atelier: Es lag im Keller des damaligen DRK-Krankenhauses in der Straße „Beim Schlump“ – daher kommt der Name.

Wo und wie arbeiten die Künstler?
Seit 1998 hat die Gruppe ihre Ateliers im alten Schlachthof am Neuen Kamp im Karolinenviertel. Die „Schlumper“ sind etwa 30 freischaffende Künstler und bekommen ein monatliches Gehalt. Der Atelierbetrieb wird heute von der Gesellschaft Als-terarbeit der Stiftung Alsterdorf getragen, der Verein „Freunde der Schlumper“ fördert die Vermarktung.

Wo ist die neue Galerie?

In einem Neubau in der Marktstraße 131, wo ehemals die legendäre Egal-Bar war. Auf zwei Ebenen und einer Fläche von etwa 160 Quadratmetern können die Schlumper nun ihre Werke präsentieren.

Was wird gezeigt?

In der Eröffnungsschau sind Werke alter und neuer Schlumper versammelt. In der Galerie wird es auch Ausstellungen von behinderten und nicht-behinderten Künstlern geben.

Wie finanziert sich die Galerie?

Hauptförderer ist die Hans-Kauffmann-Stiftung, mit Verkäufen von „Schlumper“-Werken und Spenden wird das Budget ergänzt. Für den laufenden Betrieb ist die Ateliergemeinschaft auf weitere Unterstützer angewiesen.
Im Porträt: Rohulla Kazimi

Galerie der Schlumper, Marktstraße 131
Ausstellung „Blick zurück nach vorn“: Eröffnung am Freitag, 27. Juni, 19 Uhr
Dauer: Bis 6. September
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag, 16 bis 19 Uhr, Sonnabend 11 bis 17 Uhr, Sonnntag 14 bis 17 Uhr
Infos: www.schlumper.de
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