Die Schanze als Comic

Die Comicskizzen zur „Schanze“ sind eine frische Form des Stadtteilporträts. Foto: pr

Die Stadtteilzeichnungen von Jens Natter gibt es nun als Buch

Carsten Vitt, Sternschanze

Was haben Ronald Schill, Carl Hagenbeck, Hell’s Angels und Autonome gemeinsam? Sie alle hatten oder haben etwas mit dem Schanzenviertel zu tun und tauchen deshalb in einem neuen Buch auf. Der Zeichner Jens Natter verpackt in seinen Schanzencomics historische und aktuelle Ereignisse, Anekdoten und Geschichten. Seit Anfang 2015 erscheinen seine humorvollen, informativen und hintergründigen Stadtteilporträts monatlich im Elbe Wochenblatt. Nun gibt es die Comics als Buch.
„Die Schanze“ ist Szeneviertel, Vergnügungsmeile, Partyzone und Markenboulevard in einem. Das Schanzenviertel steht als Tipp in jedem Hamburg-Reiseführer. Am Wochenende fallen Partygänger aus ganz Hamburg und dem Umland zum Feiern ein. Hauptsache, das Bier am Kiosk ist billig. Aber bekanntlich hat das Viertel noch viel mehr zu bieten.
Jens Natters Art, die Dinge zu zeichnen, passt genau zu diesem Viertel. Er kann derbe, punkig und humoristisch. Er kann aber auch politisch, anspruchsvoll, erzählerisch und nachdenklich. Natter verpackt Informationen gekonnt und unterhaltsam in wenigen Bildern und lässt den Betrachter hinter die Fassaden des Stadtteil-Images blicken. Er bildet politische Konflikte ab, greift historische Ereignisse auf und lässt Menschen am Rande der Gesellschaft nicht aus. Der Künstler hat eine frische Form des Stadtteilporträts entwickelt, wie sie bisher nicht zu sehen war.

Buchvorstellung
Jens Natter, Die Schanze
Boyens Verlag, 12,95 Euro
ISBN 978-3-8042-1458-3

Buchvorstellung bei Strips & Stories, Wohlwillstraße 28
Donnerstag, 27. Juli, 17 bis 20 Uhr
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