Die Masche mit dem "Enkeltrick"

Zu gutgläubig: 85-Jährige aus Hoheluft wurde um ihre Ersparnisse gebracht

Von René Dan, Hoheluft – Gauner haben eine 85-Jährige aus Hoheluft-West um ihr Erspartes betrogen, mehrere zehntausend Euro sind futsch. Die Masche: der „Enkeltrick“. Ein Mann rief bei der Rentnerin an und gab sich als ihr Neffe aus. Er brauche dringend mehrere 10.000 Euro. Die Dame versprach zu helfen. Ein Mittelsmann holte das Geld ab, nachdem der angebliche Verwandte in einem weiteren Telefongespräch den Boten als vertrauenswürdig darstellte.
Kurz nach der Geldübergabe rief der Unbekannte erneut an und bat um mehr Geld. Er forderte Sparbücher und Schmuck. Einen Tag später meldete sich der „Neffe“ erneut: Die Tante solle ihm Wertsachen aushändigen. Die Frau brach das Gespräch ab und rief die Polizei an.
Die Betrogene beschreibt den Geldboten wie folgt: Dunkler Teint, dunkle Haare, 25 bis 30 Jahre alt, 1,60 bis 1,75 Meter groß, schlank. Der Mann mit dunklem Oberlippenbartansatz trug eine dunkle Jacke mit Reißverschluss und vielleicht auch eine karierte Mütze, so das Opfer. Hinweise nimmt das Landeskriminalamt unter Tel. 428 65 67 89 entgegen.
Die Polizei warnt vor dem „Enkeltrick“, bei dem vermeintliche Verwandte wegen Geldsorgen anrufen. Der Tipp der Experten: „Vorsichtig, argwöhnisch und zurückhaltend sein.“ Ein solches Telefongespräch solle man unterbrechen. Danach sollten Senioren ihre Verwandten anrufen und klären, ob diese tatsächlich in Geldnot sind.
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