Die Eimsbütteler Seenplatte – einmalig!

Diesem Mädchen macht der Spaziergang am Kaiser-Friedrich-Ufer Spaß - ist halt immer eine Frage der richtigen Kleidung!

Riesiges Pfützenmeer am Isebekkanal – und ganz umsonst! Eine Satire

Darauf können wir stolz sein: Eimsbüttel hat jetzt den größten Wasserspielplatz der Stadt – und der kostete uns keinen Cent! Am Kaiser-Friedrich-Ufer ist ein riesiges Pfützenmeer entstanden. Eine Attraktion! Kindergärten haben die Eimsbütteler Seenplatte schon als neuen Naturerlebnisbereich entdeckt. „Große Tümpel mit Schlammecken und sogar Kaulquappen zum Beobachten – wo gibts das sonst mitten in der Stadt!“, freut sich eine Erzieherin der Kita „Nasse Meter“.
Das Isebekufer ist eigentlich ein beliebter Spazierweg – aber auch für Fußgänger gibt es bereits wegweisende Lösungen. Das Unternehmen „Water Mobile“ hat speziell für Senioren einen Amphibien-Rollator ent-wickelt. Dank einer ausgeklügelten Luftkissentechnik kann der Gehwagen auch über Pfützen schweben. Absolut kippsicher! Auf festem Boden geht es wie gewohnt auf allen vier Rädern weiter.
Für Spaziergänger gibt es Luftkissensohlen, mit denen man trockenen Fußes über das Wasser kommt. Zum Abstützen werden zwei ultraleichte Carbonstöcke mitgeliefert, zusammengeklappt passen diese in die Hosentasche – einfacher gehts nicht!
Die Radfahrer haben sich selbst geholfen: Ein Dutzend Eimsbütteler hat kurzerhand einen Holzsteg mit Leichtlauffläche entlang des Kanals gebaut. Keine Schlaglöcher mehr, eine schnelle und sichere Piste! Kommt auch bei den Kajakfahrern und Kanuten gut an: „Wenn unsere Bierkiste an Bord leer ist, können wir an dem hölzernen Steg festmachen und gleich zur nächsten Kneipe gehen. Klasse!“, sagt ein Paddler.
Im Bezirksamt Eimsbüttel ist man begeistert über die Eigeninitiative der Bürger. „Das ist es, was wir uns nach der Blockade durch den Bürgerentscheid gewünscht haben: Die Bürger holen sich ihren Kanal als Natur- und Freizeitfläche selbst zurück, ohne dass das Amt einen Finger rührt. Vorbildlich!“, sagt eine Sprecherin.
Weil das Miteinander von Fußgängern, Radlern, Kanuten und Joggern so gut klappt, prüfe das Amt, dieses Konzept auch an anderer Stelle umzusetzen. Denkbar sei eine solche Lösung vielleicht auf der Osterstraße, wo sich die Verkehrsteilnehmer auch regelmäßig in die Quere kommen. Man müsse nur noch klären, wie dort eine Wasserfläche wie am Isebekkanal entstehen könnte. Mit Ergebnissen sei frühestens im Herbst zu rechnen, so die Sprecherin.

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4 Kommentare
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Fran Kee aus Eimsbüttel | 30.05.2013 | 12:13  
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Günter Dorigoni aus Eimsbüttel | 01.06.2013 | 09:52  
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Fran Kee aus Eimsbüttel | 01.04.2016 | 13:53  
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Fran Kee aus Eimsbüttel | 01.04.2016 | 13:56  
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