Der Wahnsinn auf der Straße: Alle müssen aufpassen!

Trauerecke für Stefanie Haver, die nach einem Verkehrsunfall an der Bundesstraße starb.

Eimsbütteler Ansichten: Die Kolumne im Elbe Wochenblatt

Dieser schreckliche Unfall hat uns alle schockiert. Es ist so zufällig, es ist so bitter. Einer passt nicht auf, hält sich nicht an die Regeln. Zack, hat es jemanden erwischt.
Was lernen wir daraus? Rufen wir nur nach der Obrigkeit, der harten Hand der Polizei, die endlich mal durchgreifen soll bei Rotlichtrasern und rücksichtslosen Autofahrern? Das kann man machen. Muss man vielleicht auch machen. Aber ich glaube, das wird das Problem nicht lösen. Erstens, weil es bei unserer trägen Bürokratie sicherlich Jahre dauert, bis sich da wirklich was ändert an der Bundesstraße und rundherum. Und zweitens, weil Schilder nun mal schön gemeinte Appelle sind, an die sich trotzdem zu viele nicht halten.
Nein, es liegt an uns, Lösungen zu finden. Wir müssen unseren Kindern beibringen, richtig gut aufzupassen an gefährlichen Ecken. Und zur Not: Warten, warten. Wir müssen auch selbst unser Handeln in hektischen Situationen überdenken. Wer heute betroffen ist über den Unfall, steigt morgen früh gehetzt ins Auto und kämpft sich durch den Großstadtverkehr. Drängeln, hupen, mal ein bisschen flotter um die Ecke brausen. Noch nie gemacht? Ach bitte, seien wir doch mal ehrlich.
Wir müssen alle mehr
Rücksicht nehmen. Heute sitzen wir im sicheren Auto, morgen können wir als Radfahrer oder Fußgänger selbst erwischt werden, weil irgendein Idiot nicht aufpasst.
Da dongelt WhatsApp, da schickt jemand ‘ne Mail, da guckt jemand während der Fahrt aufs Handy-Display. Sehen wir doch alle täglich, machen auch viele täglich. Hört auf damit, passt mal wieder ordentlich auf! Immer! Für uns – und für Euch.
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